Kathleen Friedrich – powered by www.steeple.de

01.01.05

Asics neuer Ausrüster

Ab dem Neuen Jahr 2005 hat Kathleen Friedrich einen neuen Ausrüster. Sie wird ab sofort von Asics unterstützt.

31.12.04

Guter vierter Platz in Peuerbach

Kathleen Friedrich hat sich beim Silvesterlauf in Peuerbach (Österreich) gut verkauft. Eigentlich mehr als ambitionierte Bahnläuferin bekannt, sprengte sie auf den 5,1 Kilometern als Vierte in 16:51 Minuten die Phalanx der Straßenspezialistinnen. „Ich konnte einige Langstrecklerinnen abhängen. Claudia Dreher hätte ich gerne noch gekriegt. Aber es hat auf alle Fälle Spaß gemacht, es herrschte eine gute Stimmung.“ 

Die Dänin Dorte Vibjerg (16:28 min) sorgte bereits auf der ersten Hälfte der 5,1 Kilometer für die Vorentscheidung und hatte letztlich 14 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte Johanna Risku aus Finnland. Dahinter erkämpfte sich Claudia Dreher (Gänsefurth; 16:46 min) den dritten Podestplatz.

26.12.04

Start in Peuerbach – Trainingslager in Portugal

Kathleen Friedrich wird das Jahr in Österreich ausklingen lassen. Am 31. Dezember startet sie beim gut besetzten Silvesterlauf in Peuerbach. 

Nach dem kurzen Aufenthalt in der Alpenrepublik geht es dann weiter in das erste Trainingslager des Neuen Jahres. Vom 5. bis 19. Januar schlägt die Potsdamerin in Portugal ihre „Zelte“ auf.

Neue Fotos in der Galerie

Zum Ende des Leichtathletik-Jahres ging Kathleen Friedrich wieder einmal „fremd“. Vom Photoatelier Claudia Pfeil ließ sie sich im heimischen Potsdam mit schwarz/weiß-Fotos in Szene setzen. Die Aufnahmen finden Sie in der Galerie im Bereich „Model“. 

21.11.04

Kathleen Friedrich gewinnt gemeinsam mit Günther Weidlinger 

Der Darmstädter Crosslauf ging neue Wege und begeisterte damit nicht nur das Publikum, sondern auch die Läufer. Das deutsch-österreichische Duo Kathleen Friedrich und Günther Weidlinger konnte die erste Team-Challenge für sich entscheiden. Von Beginn an setzten sie sich an die Spitze und gewannen in 24:38,0 Minuten vor dem deutschen Laufpaar Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) und Alexander Lubina (TV Wattenscheid 01; 24:55,3 min). 

Elf Paare, bestehend aus je einem Läufer und einer Läuferin, wurden erst vor dem Start ausgelost. Dies brachte noch einmal zusätzlich Spannung in die sowieso schon aufregende Angelegenheit. „Wir haben davor alle gegrübelt, wer mehr Chancen hat, die Lang- oder Mittelstreckenläufer“, berichtet Kathleen Friedrich. „Aber letztendlich war es eigentlich total ausgeglichen.“ Abwechselnd gingen die Athleten viermal und die Athletinnen dreimal auf die 1,3 Kilometer lange Strecke, da blieb nicht viel Zeit zum Erholen. 

Text: Anja Herrlitz / Foto: Theo Kiefner

10.10.04

Kathleen Friedrich wieder voll im Training

Mit einem semi-spezifischen Trainingslager in Saarbrücken hat Anfang Oktober für die deutsche 1.500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich wieder die Trainingsphase begonnen. „Ich nahm mir zuvor Zeit zur Regeneration“, erzählt die Potsdamerin. Dennoch hatte sie bereits am 19. September beim Küstenmarathon in Otterndorf einen Abstecher auf die zehn Kilometer unternommen und wurde in 36:20 Minuten Zweite hinter der Berlinerin Kathrin Weßel. „Damit war ich zufrieden. Das Rennen kam noch aus dem Urlaubszustand heraus. Trotzdem bin ich damit schon wieder ein wenig eingestiegen.“

19.08.04

Kathleen Friedrich erklärt Saison für beendet Kathleen Friedrich, die Deutsche Meisterin über 1.500 Meter, hat ihre Saison beendet. Ursprünglich wollte sie zum Ausklang noch beim Meeting in Sondershausen (1.9.) und beim ISTAF in Berlin (12.9.) starten. Ausschlaggebend war für die Entscheidung der Potsdamerin, dass ihr bei den letzten Starts in Leverkusen und Neustadt an der Waldnaab auf den letzten Metern die Reserven gefehlt haben und eine Untersuchung, die ein positives Ergebnis auf Bakterien brachte, den Grund dafür lieferte. „Ich möchte das jetzt mit Ruhe und Erholung in den Griff bekommen und am 1. Oktober wieder ernsthaft in das Training einsteigen“, sagt Kathleen Friedrich, „die zwei Wettkämpfe waren Warnschüsse, die ich beachten muss.“

Ihre Saison, in der sie nach einer Durststrecke im Vorjahr nun in Kassel mit 4:06,33 Minuten über 1.500 Meter wieder ein Ausrufezeichen setzte und die Olympianorm des DLV nur knapp verpasste, bewertet sie positiv: „Ich habe gezeigt, dass ich wieder da bin. Mit meiner Trainerin Beate Conrad habe ich wieder etwas erreicht. Leider hat mit der verpassten Olympia-Teilnahme das i-Tüpfelchen gefehlt.“ Optimistisch stimmt sie auch, dass sie für das nächste Jahr wieder der Sportfördergruppe der Bundeswehr angehören wird. 

31.07.04

„Saison ist Riesengewinn“

„Die Saison ist für mich ein Riesengewinn“, zieht Kathleen Friedrich vor ihrem nächsten Start am morgigen Sonntag in Leverkusen (800m) ein Zwischenfazit des Olympiajahres, „ich habe wieder Spaß am Laufen gefunden.“ Deshalb überwiegt für die Potsdamerin trotz der verpassten Olympia-Teilnahme das Positive. Weitere Starts plant Kathleen Friedrich am 8. August in Neustadt an der Waldnaab (1.500m) und in Sondershausen (1. September). Außerdem hofft sie darauf, am 12. September beim Berliner ISTAF mit an der Startlinie zu stehen: „Ich würde dort gerne laufen.“

11.07.04

Wieder Titel über 1.500 Meter

Kathleen Friedrich hat bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig mit einer Zeit von 4:10,78 Minuten ihren Titel über 1.500 Meter erfolgreich verteidigt. „Meine Trainingskollegin Antje Möldner und ich wollten einen guten Lauf zeigen und unterstreichen, dass die 1500 Meter in Potsdam zu Hause sind. Das ist uns glaube ich gelungen“, sagte sie im Ziel.

07.07.04

Zweitbestes Ergebnis der Saison in Lausanne

Kathleen Friedrich lieferte am gestrigen Dienstag bei ihrem Auftritt im Rahmen des Super Grand-Prix-Meetings in Lausanne in 4:08,01 Minuten ihre zweitbeste 1.500-Meter-Zeit der Saison ab. Damit darf sie – wie schon am 26. Juni in Cuxhaven (4:09,48 min) – mit Fug und Recht behaupten, dass sie sich im Olympiasommer auf einem Niveau unter 4:10 Minuten stabilisiert hat. Mit dieser Gewissheit kann die Potsdamerin nun auch ihre Titelverteidigung am nächsten Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig in Angriff nehmen.

21.06.04

Fünfter Platz beim Europacup

Kathleen Friedrich kam bei ihrem Einsatz beim Europacup in Bydgoszcz am Sonntag mit einer Zeit von 4:09,48 Minuten auf einen fünften Platz. Danach meinte die Potsdamerin: „Die Russin hat gerempelt, sowas habe ich noch nie erlebt. Ich hätte gar keine Kraft dafür. Um ein Haar wäre ich deshalb gestürzt. Aber international muss man sich darauf einstellen, da hilft es nichts zu jammern. Ich hätte gerne noch einen besseren Platz erreicht und ich hatte auch auf die Norm gehofft. Morgen setze ich mich jetzt mit meiner Trainerin zusammen, dann planen wir meine nächsten Starts. Sicher ist, dass ich Anfang Juli in Lausanne laufe.“

11.06.04

Guter Auftritt von Kathleen Friedrich 

Mit einem starken Finish überzeugte beim Meeting in Kassel die Potsdamerin Kathleen Friedrich über 1.500 Meter. Mit der Zeit von 4:06,33 Minuten kam sie im erst zweiten Rennen der Saison bis auf eine halbe Sekunde an die Olympianorm heran und unterstrich damit eindrucksvoll ihre zurückgewonnene Stärke.

04.06.04

Kathleen Friedrich beendet Durststrecke „Ich war mal wieder richtig laufen“, strahlte die Potsdamerin Kathleen Friedrich nach ihrem Saisoneinstieg in Dessau. Zuletzt noch von gesundheitlichen Problemen geplagt, trotzte sie beim Meeting am Freitagabend den schlechten Bedingungen und lief bei Regen als Zweite über 1.500 Meter in 4:10,44 Minuten ihre schnellste Zeit seit eineinhalb Jahren. Und das zum Saisonauftakt! „Ich bin so happy, richtig zufrieden“, frohlockte die 26-jährige nach dem Lauf, „ich hatte mir eine Zeit um 4:10 Minuten gewünscht.“ Der Wunsch ging in Erfüllung und Kathleen Friedrich kann nun mit neuem Selbstvertrauen auf den nächsten Start in einer Woche in Kassel, wo es um das Europacup-Ticket im DLV-Team geht, blicken. Dort sieht sie wahrscheinlich die schnellsten Läuferinnen von Dessau wieder und auch eine Chance, dann die Russin Julia Chizhenko hinter sich zu lassen. „Ich weiß, es ist noch was drin!“ Kathleen Friedrich nahm aus Dessau auch die wichtige Erkenntnis mit, dass sie wieder auf ihr starkes Finish – eine ihrer großen Stärken – vertrauen kann. „Ich bin die letzten 300 Meter gut gerannt, aber ich hätte vielleicht noch früher anziehen müssen. Aber das kann ich ja beim nächsten Mal noch besser machen.“

Wenn ihr das gelingt, könnte sie schon bald wieder ganz „die Alte“ sein und auch an die Olympianorm von 4:05,80 Minuten denken.

27.05.04

Einstieg in Dessau

Kathleen Friedrich kehrte zufrieden aus Zinnowitz zurück: „Das war eines meiner schönsten Trainingslager, das ich je hatte.“ Danach wurde ihre Freude allerdings zunächst durch gesundheitliche Probleme, die sie inzwischen wieder im Griff hat, getrübt. Deshalb musste die Potsdamerin auch den geplanten Saisoneinstieg verschieben. Jetzt geht es am 4. Juni beim Meeting in Dessau los. Der nächste Start ist dann am 11. Juni in Kassel geplant. Beide Male läuft sie ihre Paradestrecke, die 1.500 Meter.

30.03.04

Zinnowitz

Kathleen Friedrich ist in ein dreiwöchiges Trainingslager nach Zinnowitz aufgebrochen. „Ich freue mich schon auf die Meerluft“, sagte sie, bevor sie sich an die Spuren von dem zurückgetretenen Boxer Sven Ottke, der auch gerne dort ist, heftete. 

Vor der Abreise stand in Leipzig noch ein Leistungstest an, der gut verlaufen ist. „Wir liegen im Plan“, berichtete die Potsdamerin, die – was noch nachzutragen ist – Ende Februar bei der Militär-Cross-WM im Libanon mit Platz acht einen guten Wettkampf ablieferte. Jetzt wirft aber bereits der (Olympia-)Sommer seine Schatten voraus.

23.02.04

Deutsche Hallen-Meisterin!

„Mir war heute der Titel wichtiger als die Zeit“, sagte Kathleen Friedrich nach ihrem 1.500-Meter-Sieg bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Dortmund mit einer Zeit von 4:18,00 Minuten. Juliane Becker (4:20,14 min) und ihre Vereinskollegin Antje Möldner (4:20,43 min) konnten nicht das Niveau der Siegerin, die sich damit den Hallentitel wieder zurückholte, anbieten. Kathleen wurde am Wochenende auch für die Militär-Cross-WM im Libanon Anfang März nominiert.

10.02.04

Halbzeit

Für Kathleen Friedrich ist die erste Hälfte ihrer Indoorsaison vorüber. „Die Rennen stehen für mich unter dem Motto, wieder Spaß am Laufen zu finden und ein gutes Laufgefühl zu bekommen“, erklärt sie. Deshalb sind Platzierungen und Zeiten nicht alles. „Meine neue Trainerin Beate Conrad und ich wollen vor allem sehen, wie die Trainingsmethodik bisher angeschlagen hat.“ 

Ein Fingerzeig wird in diesem Zusammenhang sicherlich das kommende Wochenende. Dann läuft Kathleen zunächst am Samstag beim European Indoor Cup in Leipzig in der DLV-Staffel die 800 Meter. „Darauf freue mich, ich würde mich gerne auf dieser Strecke im Vergleich zu den letzten Ergebnissen noch etwas verbessern.“ 

Am Sonntag steht dann schon das nächste Rennen an. Beim Meeting in Karlsruhe geht es auf die Paradestrecke, die 1.500 Meter. Eine Standortbestimmung also eine Woche vor den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Dortmund.

27.12.03

Mit neuer Autogrammkarte ins Neue Jahr

Mit einer neuen Autogrammkarte startet Kathleen Friedrich ins Neue Jahr. Das Coverbild (siehe Abbildung rechts) entstand im Rahmen eines neuen Foto-Shootings im Herbst mit der Brandenburger Fotografin Janett Kofke. Weitere Bilder davon gibt es wie immer in der Galerie. Mehr als ein Blick lohnt sich. Zur Galerie…

23.12.03

Neues Alphabet von Kathleen

Kathleen Friedrich von A bis Z? Kein Problem. Jetzt ist es online, das neue und überarbeitete persönliche Alphabet von der Mittelstrecklerin, die im Neuen Jahr für den SC Potsdam starten wird. Lernen Sie die 26-jährige ein bisschen besser kennen. 
Mehr in der Rubrik „Portrait“…

17.09.03

Wieder im Training

Inzwischen hat für Kathleen Friedrich wieder das Training begonnen. In der Heimat Potsdam, dort wo die 1.500-Meter-Meisterin jetzt ihre Zelte aufschlagen wird, in einem neuen Umfeld. „Beate Conrad gibt mir den Spaß an der Sache zurück“, schildert Kathleen ihre ersten Eindrücke der Zusammenarbeit mit ihrer neuen Trainerin. Die nächsten Maßnahmen sind auch schon geplant. Nach einem semi-spezifischen Trainingslager in Saarbrücken Anfang Oktober geht es danach noch ein paar Tage nach Zinnowitz. Kathleen möchte im Herbst auch im Cross starten, vorgesehen sind Rennen in Darmstadt (16.11.) und Köln (30.11.). 

19.08.03

Kathleen Friedrich zieht es zurück nach Potsdam Die deutsche 1.500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich wird ihre Zelte wieder in Potsdam aufschlagen. „Ich freue mich sehr, in meine Heimat zurückzukehren“, sagt die 26-jährige, die zuletzt unter Dieter Hermann in Erfurt trainierte und für den LAC Erdgas Chemnitz startete. Für Kathleen ist dieser Schritt zurück vor allem ein Schritt voraus. „Ich will jetzt ein für mich perfektes Umfeld schaffen und mir in Potsdam ein neues Standbein aufbauen“, erklärt sie, „ich bin auch in Gesprächen mit dem SC Potsdam.“  Nach einer konstruktiven Unterhaltung mit Dieter Hermann ist ein Trainerwechsel beschlossene Sache. In Potsdam wird Kathleen mit Beate Conrad zusammenarbeiten. „Wir freuen uns beide darauf“, sagt sie. Beate Conrad führte die Potsdamer Nachwuchshoffnung Antje Möldner jüngst zum Juniorentitel über 1.500 Meter und war selbst eine erfolgreiche Mittelstreckenläuferin.

Mit dem Umbruch, den Kathleen gerade vollzieht und organisiert, verknüpft sie nach einem mäßigen Jahr auch neue sportliche Ziele: „Ich will mit Volldampf in Richtung Olympische Spiele arbeiten.“ Im nächsten Jahr möchte sie auch ein Studium beginnen und damit auch außerhalb des Sports neue Weichen stellen.

16.07.03

Trainingslager in Kienbaum

Kathleen Friedrich bereitet sich zur Zeit mit ihrer Trainingsgruppe für rund drei Wochen bis Ende Juli in Kienbaum auf den zweiten Teil ihrer Saison vor. „Das Training macht Spaß und läuft wirklich besser“, sagt sie, „wir arbeiten am letzten Schliff.“ 

30.06.03

Vierter Freiluft-Meistertitel in Folge

Bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm konnte sich Kathleen Friedrich ihren vierten deutschen Meistertitel im Freien in Serie erlaufen. Nach einem taktischen Rennen ließ sie die Konkurrenz mit einer Zeit von 4:21,86 Minuten deutlich hinter sich. Kathleen sagte nach dem Lauf: „Dieser Sieg war das Mindeste, was ich machen konnte. Ich hatte mir meine Taktik vorher zurechtgelegt, es war von vorneherein klar, dass ich die letzten 600 Meter schnell laufen werde. Ich hatte aber ein schnelleres Rennen erwartet. Der Sieg war wichtig, vor allem wichtig für den Kopf. Ich kann mich deshalb aber nicht hochleben lassen. Mein Ziel ist die erweiterte Weltspitze.“

15.06.03

Über Wettkämpfe zur Form – Start beim Europacup

Nach 4:15,24 Minuten kam Kathleen Friedrich beim Sparkassen DLV-Meeting in Dortmund als Achte ins Ziel. Für den Europacup in Florenz (21./22. Juni) sprachen ihr die DLV-Verantwortlichen das Vertrauen als Starterin über 1.500 Meter aus. Kathleen sagte nach den ersten beiden Saisonrennen: „Ich merke, es läuft noch nicht so wie es soll. Ich warte auf den Knall. Gern laufe ich beim Europacup, denn ich hoffe, durch Rennen in die Saison rein zu kommen und meine Form zu finden. Das habe ich vorher so noch nie gemacht.“

13.06.03

Saisoneinstieg in Kassel

Beim Sportfest in Kassel stieg Kathleen Friedrich in die neue Freiluftsaison ein. Mit einer Zeit von 4:16,00 Minuten kam sie beim Aufgalopp auf einen vierten Platz. „Ich muss erst einmal wieder mein Laufgefühl bekommen“, sagte sie nach dem Rennen, „mir fehlen einfach die fünf Wochen Verletzungspause.“ Am Sonntag startet sie beim Sparkassen DLV-Meeting in Dortmund und will dort einen weiteren Schritt vorwärts machen.

28.05.03

Nach Verletzungspause wieder im Lauftraining

Nach der frühzeitigen Rückkehr aus dem Trainingslager in Kenia wegen Achillessehnenproblemen Mitte April und einer anschließenden fünfwöchigen Laufpause steht Kathleen Friedrich seit rund einer Woche wieder im Lauftraining. „Aber bei Null habe ich auf jeden Fall nicht angefangen, dafür hab ich auch in der Zeit genug gemacht“, sagt die Wahl-Erfurterin, die alternativ trainierte und sich nun auf die Freiluftsaison vorbereitet. Wann sie ihren ersten Wettkampf bestreitet, ist noch offen. „Ich mache es vom aktuellen Zustand abhängig und muss sehen, wie ich die Pause weggesteckt habe.“

09.03.03

Harte Trainingsphase hat wieder angefangen

Für Kathleen Friedrich ist nun wieder die harte Trainingsphase angebrochen. Dass sie nach ihrer Grippe auf den Start bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig verzichtete, hat sie nicht bereut: „Diese Entscheidung war goldrichtig.“  Goldrichtig war dann auch das Ergebnis am 26. Februar bei der Militär-Cross-WM in Saint Astier. In 18:52 Minuten lief sie im Gelände über 5,66 Kilometer auf den neunten Einzelplatz und trug damit zusammen mit Sabrina Mockenhaupt und Luminita Zaituc dazu bei, dass es für die Frauenmannschaft zum Titel reichte. „Der Lauf war okay, ich bin ganz zufrieden damit“, stellt Kathleen rückblickend fest.

Inzwischen hat die Aufbauphase für den wichtigen Sommer begonnen. Am 30. März bricht Kathleen bis zum 5. Mai in die Höhe nach Kenia auf. Dort trainiert sie dann unter anderem mit ihrer neuen Trainingskollegin Ivonne Teichmann (trennte sich von Thomas Springstein) und Hindernisläuferin Melanie Schulz zusammen. 

25.02.03

Bei den Hallen-Meisterschaften nicht am Start

Kathleen Friedrich war am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig nicht am Start. „Ich bin immer noch nicht richtig fit“, gestand sie sich die Folgen der schweren Grippe, die sie Ende Januar aus der Bahn geworfen hatte, ein und verzichtete schweren Herzens auf die Titelkämpfe. Der 1.500-Meter-Titel ging in Abstinenz von Kathleen an die Frankfurterin Irina Mikitenko (4:17,66 min).

16.02.03

Die Grippe steckte noch in den Knochen

Der Auftritt von Kathleen Friedrich als 1.500-Meter-Starterin des DLV beim European Indoor Cup in der „Arena Leipzig“ verlief nicht nach Wunsch. Zwar begann die 25-jährige taktisch geschickt und bestimmte anfangs das Tempo an der Spitze, doch als es ernst wurde, reichten nach ihrer überstandenen Grippe die Kräfte nicht mehr, um dagegenzuhalten. Kathleen kam deshalb leider über den achten Rang und eine Zeit von 4:19,49 Minuten nicht hinaus. Nach dem Rennen stellte sie fest: „Ich war richtig motiviert. Ich hatte nach meinem Virus gehofft, es würde reichen. Als die Post abging, konnte ich aber nicht reagieren. Es ging gar nichts mehr. Vor der Krankheit war ich richtig gut drauf. Es kann jetzt von Tag zu Tag auch wieder besser gehen.“

14.02.03

Kathleen Friedrich wieder einsatzbereit 

Die deutsche 1.500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich hat ihre schwere Grippe, die sie für die Meetings in Erfurt, Stuttgart, Dortmund und Chemnitz außer Gefecht setzte, überwunden und ist für den European Indoor Cup einsatzbereit. „Es geht mir auf jeden Fall besser“, sagt sie, „aber ich weiß nicht, was von der Form durch die Krankheit verloren gegangen ist. Ich will mal sehen, ob die Norm für die Hallen-WM noch drin ist.“ Diese ist auf 4:08,00 Minuten fixiert. Die Saisonbestzeit der Chemnitzerin, die in Erfurt unter Dieter Hermann trainiert, stammt von Mitte Januar und liegt bei 4:09,42 Minuten. Mit der Konkurrenz um schnelle Frauen wie Maria Cioncan (Rumänien), Lidia Chojecka (Polen) und Hayley Tullett (Großbritannien) ist ein flottes Rennen, von dem die Deutsche profitieren könnte, nicht ausgeschlossen. Nominiert wurde Kathleen übrigens in den letzten Tagen auch für die Militär-Cross-Weltmeisterschaft, die am 26. Februar in Frankreich stattfindet.

23.01.03

Kathleen Friedrich bereits gut in Form 

Die deutsche 1.500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich vom LAC Erdgas Chemnitz zeigte sich am gestrigen Mittwoch bei einem Abendsportfest in ihrer neuen Wahlheimat Erfurt bereits in guter Verfassung. Sie legte ihre Paradestrecke in 4:09,42 Minuten zurück und war zufrieden: „Zu diesem Zeitpunkt habe ich damit noch nicht gerechnet. Das gibt Selbstvertrauen für die anstehenden Wettkämpfe.“ An den zwei Tagen zuvor weilte Kathleen in Leipzig zur Leistungsdiagnostik, die auch gute Ergebnisse ergab.

13.01.03

Außer Wertung in Thüringen

Mit zwei Rennen stieg Kathleen Friedrich bei den Thüringer Hallen-Meisterschaften in Erfurt am vergangenen Wochenende erfolgreich in die Hallensaison ein. Auch mit den Zeiten von 4:13,34 und 9:07,83 Minuten über 1.500 bzw. 3.000 Meter war sie zufrieden. „Es war aus dem vollen Training heraus und auch als solches zu sehen. Deshalb ist es in Ordnung, aber es fehlt natürlich noch die Spritzigkeit“, stellte Kathleen nach den Wettkämpfen fest.

05.01.03

Jahr 2002 beim Silvesterlauf erfolgreich abgeschlossen

Kathleen Friedrich schloss das Jahr 2002 beim Silvesterlauf in ihrer neuen Wahlheimat Erfurt mit ihrem Sieg über die Strecke von vier Kilometer erfolgreich ab. „Ich habe mich gut eingelebt“, berichtet sie nun über ihre ersten Wochen in Thüringen, „die Trainingsgruppe ist wirklich super, es passt!“ In der anstehenden Hallensaison will sie sich in den ersten Rennen in Erfurt (31.1.), Stuttgart (2.2.) und Dortmund (5.2.) vor allem auf den für sie kürzeren 800 Metern zeigen, nachdem dort keine Rennen über 1.500 Meter angeboten werden. In Chemnitz steht dann am 7.2. über 1.000 Meter bei ihrem Heimmeeting die Qualifikation für den Hallen-Europacup in Leipzig, wo ihre Standardstrecke mit auf dem Programm ist, an. „Ich finde, der Europacup ist eine schöne Sache, vor allem weil damit wieder ein internationaler Vergleich stattfindet“, sagt Kathleen mit Blick auf den Termin am 15. Februar in der Arena Leipzig, die sie bislang noch nicht kennt. (Foto: Chai)

29.11.02

Kathleen Friedrich verlängert in Chemnitz um ein Jahr

Kathleen Friedrich, die Deutsche Meisterin über 1.500 Meter im Freien und in der Halle, hat ihren Vertrag mit dem LAC Erdgas Chemnitz um ein Jahr verlängert. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Verein“, sagt die 25-jährige, die seit kurzem in Erfurt wohnt und unter Dieter Hermann trainiert. Ein zweiwöchiges Trainingslager in Kienbaum geht am morgigen Samstag zu Ende. „Es war wirklich gut“, stellt sie fest, „ich hoffe, dass wir demnächst öfter in Kienbaum sind.“ Die Planung für das nächste Jahr sieht auch bereits einzelne Starts in der Halle vor: „Wann und wo steht aber noch nicht fest.“

20.11.02

Trainingslager in Kienbaum

Nach dem erfolgreichen Umzug nach Erfurt trainiert Kathleen Friedrich nun bis Ende November für vierzehn Tage im Bundesleistungszentrum Kienbaum. Die 25-jährige ist vollauf begeistert von den Möglichkeiten, die sich dort von der Physiotherapie bis hin zu Sauna und Solarium den Sportlern bieten: „Die Bedingungen sind Wahnsinn. Wir haben einen ausgefüllten Tag.“ Nach Hindernisläufer Ralf Aßmus wird in Kürze mit Olympiasieger Nils Schumann ein weiterer Top-Athlet aus der Trainingsgruppe von Dieter Hermann, zu der Kathleen nun gestoßen ist, in Kienbaum erwartet.

15.10.02:

Kathleen Friedrich wechselt zu Dieter Hermann Die deutsche 1.500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich hat sich für einen Trainerwechsel entschieden. Künftig wird die Mittelstrecklerin des LAC Erdgas Chemnitz von Dieter Hermann, dem Erfolgscoach von Olympiasieger Nils Schumann, betreut.  Mit diesem Neuanfang trennen sich nach acht Jahren die gemeinsamen Wege mit ihrem bisherigen Coach Bernd Dießner, der sie an die deutsche Spitze führte. „Ich bin ihm sehr dankbar für diese Zeit, in der er mich weit gebracht hat“, stellt die 25-jährige fest, „ich war aber nun an einem Punkt angekommen, an dem ich merkte, dass ich nicht weiter vorankomme. Meine Entscheidung ist eine Konsequenz daraus.“ In verschiedenen Gesprächen reifte zuletzt die Entscheidung zu einem Wechsel in die Trainingsgruppe von Dieter Hermann, mit dem auch ein Umzug von Chemnitz nach Erfurt verbunden ist. „Für mich ist er einer der besten Trainer überhaupt“, sagt Kathleen Friedrich überzeugt, „ich werde alles daran setzen, damit unsere Zusammenarbeit bald Früchte trägt.“ Den zurückliegenden EM-Sommer prägten mehrere Rückschläge. Umso versöhnlicher war jedoch neben dem Deutschen Meistertitel insbesondere der überraschende dritte Platz zum Saisonausklang beim Weltcup in Madrid. Im nächsten Jahr gilt es nun für Kathleen Friedrich, unter veränderten Rahmenbedingungen und der auch vom DLV unterstützten neuen Regie von Dieter Hermann ihr Potenzial, das sie im vergangenen Jahr mit einer Bestzeit von 4:04,27 Minuten andeutete, besser auszuschöpfen als zuletzt. „Mit meiner Entwicklung in der letzten Zeit kann ich nicht zufrieden sein“, fällt ihre Analyse selbstkritisch aus. 

Momentan bestreitet die Sportsoldatin ihren Übungsleiterlehrgang bei der Bundeswehr in Köln-Warendorf. „Es macht mir sehr viel Spaß und es ist ein guter Aufbau“, berichtet die gebürtige Potsdamerin nach der ersten Woche. 

11.10.02:

Wieder in Janetts Fokus

Kathleen Friedrich hatte es bereits nach dem ersten Shooting mit Janett Kofke, das erst wenige Woche zurückliegt, angekündigt. Die nächste Fotoserie sollte nicht lange auf sich warten lassen und so kam es, dass sie sich in ihren freien Tagen zwischen dem Weltcup in Madrid und dem Übungsleiterlehrgang bei der Bundeswehr wieder vor die Kamera der Brandenburger Fotografin wagte, um sich einmal mehr gekonnt in Szene setzen zu lassen. „Sie ist eine echte Künstlerin“, sagt Kathleen inzwischen überzeugt von Janett Kofke (www.janett-kofke.de).
Natürlich können sich die Besucher von kathleen-friedrich.de wieder – sozusagen exklusiv – von dem Ergebnis des Foto-Shootings überzeugen. Werfen Sie einen begeisterten Blick in die Galerie

27.09.02:

Ein paar Tage Urlaub…

Die Saison ist beendet, Zeit ein paar Tage auszuspannen. Die anstehenden freien Tage verbringt Kathleen Friedrich in ihrer Heimatstadt Potsdam. „Ich werde die Zeit mit meinen Eltern und Freunden genießen“, sagt sie. Die Tage sind gezählt, denn am 7. Oktober beginnt für die Sportsoldatin der Übungsleiterlehrgang in Köln-Warendorf.

21.09.02:

Versöhnlicher Saisonabschluss in Madrid

Mit einem dritten Platz beim Weltcup in Madrid konnte Kathleen Friedrich die Saison in 4:10,20 Minuten noch bemerkenswert beenden. Sie sagte nach dem Rennen: „Das war ein versöhnlicher Abschluss einer missglückten Saison. Es war ein Zwei-Klassen-Rennen. Die Türkin Sureyya Ayhan lief wieder vorne weg, dann kamen alle anderen. Mit dem dritten Platz bin ich zufrieden, mit der Zeit nicht ganz. Aber es war wichtig für mich, dass ich mich in diesem Weltklassefeld behauptet habe. Jetzt bin ich froh, dass die Saison zu Ende ist. Jetzt mache ich erst mal keinen schnellen Schritt mehr. Am 7.Oktober beginnt für mich der Übungsleiterlehrgang bei der Bundeswehr.“

Foto: Gladys Chai – von der Laage

29.08.02:

Kathleen Friedrich vor der Kamera von Janett Kofke

Kathleen Friedrich hat sich nach der Europameisterschaft wieder vor die Kamera begeben. Diesmal war es die Brandenburger Fotografin Janett Kofke, die sie gekonnt in Szene und Bild setzte. „Das Shooting hat super viel Spaß gemacht“, sagt Kathleen und ist natürlich auch mit dem Ergebnis der Aufnahmen, die in einer Brandenburger Fabrik gemacht wurden, sehr zufrieden. Janett Kofke (www.janett-kofke.de) hat vor der 1500-Meter-Läuferin bereits die deutsche Top-Geherin Melanie Seeger abgelichtet und damit reichlich „Sportlererfahrung“. Die brandneuen Aufnahmen von Kathleen finden Sie natürlich in unserer Galerie

24.08.02:

In Sondershausen über 800 Meter auf’s Treppchen

Beim Internationalen Meeting in Sondershausen sammelte Kathleen Friedrich auf den für sie kurzen 800 Metern hinter den Spezialistinnen Ivonne Teichmann (2:00,02 min) und der WM-Dritten Laetitia Vriesde (2:00,64 min) aus Surinam Selbstvertrauen und schaffte den Sprung auf das Treppchen. „Ich bin sehr zufrieden“, kommentierte sie ihre Endzeit von 2:01,79 Minuten, „endlich unter 2:02!“ Bei ihren weiteren Starts in diesem Sommer, Anfang September bei der Militär-WM in Rom und zwei Wochen später beim Weltcup in Madrid, kehrt sie wieder auf die angestammten 1.500 Meter zurück.

13.08.02:

Kathleen Friedrich bei der EM in München – Gut taktiert, aber knapp vorbei 

Ein einziger Platz und sieben Hundertstel fehlten der Chemnitzerin Kathleen Friedrich als Vierte ihres 1500-Meter-Vorlaufs zum Einzug in das EM-Finale in München. Gebannt verfolgte sie die letzte von drei Runden der Mittelstrecklerinnen am frühen Freitagmorgen und bereits nach der Hälfte der Distanz wusste sie, dass es nicht reichen würde, um als eine der drei Zeitschnellsten weiterzukommen. 

Dabei war Kathleen Friedrich gar nicht schlecht gelaufen: „Taktisch habe ich mir nichts vorzuwerfen.“ Nachdem die Türkin Sureyya Ayhan zur Überraschung aller ihr Heil in der Flucht nach vorne suchte, hielt die Deutsche geschickt den Anschluss an die Verfolgergruppe und griff dort eingangs der Zielkurve an. Ihre ausgeprägten Spurtfähigkeiten reichten nicht ganz. Hinter der Türkin, die in 4:04,42 Minuten gewann, der Ukrainerin Irina Lishchinska (4:08,89 min) und dem spanischen Geheimtipp Nuria Rodriguez (4:08,91 min) lief sie als Vierte in 4:08,98 Minuten hauchdünn am angepeilten Endlauf vorbei. „Es war am frühen Morgen schon schwer, in Gang zu kommen“, stellte Kathleen Friedrich nach dem Rennen fest, „hinten hat das letzte Quäntchen gefehlt.“ 

Es lag vor allen Dingen daran, dass im dritten Vorlauf die Konkurrenz nichts dem Zufall überließ und mächtig auf die Tube drückte, so dass Kathleen Friedrich vergebens bangte. Eine Spitzengruppe von sechs Läuferinnen, angeführt von Tatjana Tomashova (Russland, 4:05,04 min) und Gabriela Szabo (Rumänien, 4:05,14 min), lief die DLV-Starterin aus dem Finale. 

Kathleen Friedrich befand sich aber in prominenter Gesellschaft, denn auch die hoch eingeschätzte Britin Kelly Holmes, vorher bereits über 800 Meter im EM-Einsatz, blieb im ersten Vorlauf, den Judit Varga (4:07,71 min) gewann, als Vierte in 4:08,11 Minuten auf der Strecke. 

28.07.02:

Generalprobe von Kathleen Friedrich geglückt 

Abseits des 8. Bayer-Meetings in Leverkusen bestritt die deutsche 1500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich ihre Generalprobe für die Europameisterschaft in München. Die Chemnitzerin testete aus dem vollen Training heraus in Neustadt an der Waldnaab an diesem Wochenende ihre Form über 800 und 1500 Meter. Mit den Zeiten von 2:02,08 bzw. 4:06,99 Minuten war sie zufrieden und tankte noch einmal wichtiges Selbstvertrauen: „Ich bin froh, dass es nach den Problemen der letzten Zeit jetzt so gut gelaufen ist.“ Bei der EM will sie über 1.500 Meter in das Finale vordringen. 

20.07.02:

Kathleen Friedrich trainiert daheim für die EM

Die deutsche 1500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich bereitet sich im heimischen Chemnitz auf die Europameisterschaft in München vor. Nach den Titelkämpfen in Wattenscheid hat sie sich wegen ihrer gesundheitlichen Probleme erstmal gründlich untersuchen lassen und blickt nun auf ihre nächste große Aufgabe: „Ich hoffe, dass ich bis zur EM wieder richtig fit bin.“ Am 3. August geht es für sie wie für alle DLV-Athleten zur Zwischenstation nach Erding. Von dort „setzen“ die EM-Teilnehmer dann schubweise ins Athletendorf nach München über.

08.07.02:

Dritter Freiluft-Titel in Folge für Kathleen Friedrich – EM-Ticket als Zugabe

Friedrich oder da Fonseca? Dieses Duell hatte sich bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid seit den Vorläufen am Freitag abgezeichnet. Dort war Kathleen Friedrich als Siegerin locker in das Finale eingezogen. Nachdem sich die beiden Kontrahentinnen von Anfang an deutlich vom Rest des Feldes weggelaufen hatten, konnte die Chemnitzerin das Rennen auf den letzten 100 Metern für sich entscheiden. Die Uhr blieb für sie bei 4:10,99 Minuten stehen. Da sie damit unter den von der EAA geforderten 4:13 Minuten liegt, steht ihrer Teilnahme bei den EM nun nichts mehr im Weg. Kristina Da Fonseca-Wollheim erreichte 4:13,23 Minuten, hinter ihr kam Sylvia Thier mit 4:22,83 ins Ziel. Kathleens Kommentar nach ihrem dritten Meistertitel in Folge: „Kristina (da Fonseca-Wollheim) hat heute die meiste Arbeit gemacht. Ich habe dann den Endspurt angezogen und gewonnen. Der Rennverlauf war eigentlich so, wie ich es erwartet hatte. Ich freue mich auf München, bin aber immer noch nicht gesundheitlich voll in Ordnung. Ich will nicht als Touristin zur EM, sondern habe selbst höhere Ansprüche an mich. Dort will ich auf jeden Fall in den Endlauf.“

24.06.02:

Ratlosigkeit nach Europacup

„Ich bin momentan etwas ratlos, nachdem ich mich noch nie so intensiv auf die Saison vorbereitet habe wie diesmal und ich dachte, der Knoten könnte platzen“, stellte Kathleen Friedrich nach ihrem achten Platz in 4:20,73 Minuten über 1.500 Meter beim Europacup in Annecy, wo sich die deutschen Frauen und Männer als Zweite die Tickets zum Weltcup in Madrid im September sicherten, fest. Sie sagte nun die geplanten Starts in Luzern und Bern ab und kündigte an: „Ich werde mich jetzt einem genauen Gesundheits-Check unterziehen, weil ich das Gefühl habe, dass irgendetwas nicht stimmt.“ 

17.06.02:

Dritte in Kassel – Für Europacup nominiert

Kathleen Friedrich tastet sich an die EM-Norm heran. In 4:10,19 Minuten war sie beim Meeting in Kassel am vergangenen Freitag schon schneller unterwegs als in Dortmund, zur EM-Norm von 4:07 Minuten fehlte allerdings noch ein Stück. „Ich habe so hart wie noch nie zuvor trainiert“, hofft Kathleen nun, in den nächsten Rennen von ihrem Fleiß in der Vorbereitung profitieren und sich weiter steigern zu können. Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat sie für den Europacup in Annecy (22./23. Juni) nominiert. Dort möchte sie in der europäischen Konkurrenz wichtige Punkte für das DLV-Team über ihre Paradestrecke, die 1500 Meter, sammeln. 

09.06.02:

Vierter Rang beim Sparkassen DLV-Meeting

Mit einem vierten Rang in 4:12,49 Minuten verlief das erste 1500-Meter-Rennen des Sommers für Kathleen Friedrich beim Sparkassen DLV-Meeting in Dortmund noch nicht ganz nach Wunsch. „Das heutige Rennen spiegelt nicht meinen Trainingszustand wider. Vielleicht brauche ich noch ein bisschen Zeit, weil ich ja erst zwei Wochen aus dem Trainingslager wieder zurück bin. Es war einfach nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe“, meinte sie nach dem Lauf, bei dem sie trotzdem die schnellste Deutsche war und damit beim Europacup in Annecy im DLV-Kader vertreten sein wird.

01.06.02:

Saisonauftakt in Cottbus über 800 Meter erfolgreich

Kathleen Friedrich vom LAC Erdgas Chemnitz testete ihre Verfassung nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Albuquerque (USA) zum Aufgalopp in den EM-Sommer über die für sie kurzen 800 Meter, mit denen sie allerdings Erfahrung aus den letzten Jahren hat. In 2:05,10 Minuten liess sie sich dort nach einem langsamen Beginn den Sieg nicht nehmen und hatte die Zweitplatzierte Anja Knippel unter Kontrolle. „Als Einstiegs-Rennen war das heute okay. Nach so einer langsamen Anfangsrunde ist keine schnellere Zeit drin. Auf den letzten 100 Metern konnte ich im Schatten die Konkurrentinnen beobachten“, analysierte Kathleen nach dem Lauf. Die Vorbereitung in New Mexico lief gut und störungsfrei bei vier traumhaft sonnigen Wochen. „Es hat Spaß gemacht. Jetzt kommt es darauf an, das auch im Wettkampf umzusetzen. Ich freue mich darauf“, sagt Kathleen, die sich in einer Woche beim Sparkassen DLV-Meeting in Dortmund für den Europacup in Annecy empfehlen kann.

23.04.02:

Wieder zurück aus Portugal

Am 17. April kehrte Kathleen Friedrich aus ihrem Trainingslager in Portugal zurück. Zwei Wochen verbrachte sie an der Algarve. „In den ersten Tagen hatten wir Pech mit dem Wetter“, berichtet die 24-jährige, „aber ansonsten fanden wir gute Bedingungen vor und mein Training verlief planmäßig.“ Damit ist eine Basis für den Sommer mit der Europameisterschaft in München als Höhepunkt gelegt und der erste Start rückt langsam näher. Wo Kathleen zum ersten Mal zu sehen sein wird, steht noch nicht endgültig fest, aber der ungefähre Zeitpunkt lässt sich bereits konkretisieren: „Ich werde Anfang Juni in das Wettkampfgeschehen einsteigen.“

29.03.02:

Shooting beim Foto Studio West

Kathleen Friedrich zeigt sich wieder ganz von ihrer attraktivsten Seite, wie ein aktuelles Foto-Shooting beim Foto Studio West (www.foto-studio-west.de) beweist. „Ich bin mit den Aufnahmen sehr zufrieden“, freut sich die Deutsche Meisterin, die damit gerade ihren Fans im Internet ein paar neue Fotos in der Galerie präsentieren möchte. Sie verspricht bereits: „Es gibt schon einige weitere Ideen und bestimmt bald wieder ein neues Shooting.“ Ihr Dank gilt auch besonders den Fotografen, die sie fernab des Sports gekonnt in Szene setzten und die Bilder zur Veröffentlichung bereitstellten. Zur Galerie…

19.03.02:

Kathleen Friedrich verzichtet auf Militär-Cross-WM

Die deutsche 1500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich verzichtet auf den ursprünglich geplanten Start bei der Militär-Cross-WM in der Türkei. Sie hat derzeit etwas Probleme mit dem Rücken und will im Hinblick auf den Sommer kein Risiko eingehen. Die Vorbereitung auf die Freiluftsaison ist allerdings nicht gefährdet, nachdem sie sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung befindet. Anfang April steht ein erstes Trainingslager in Portugal auf ihrem Fahrplan.

12.03.02:

„Chemmy-Wahl“ gewonnen

Kathleen Friedrich hat die Sportjournalisten-Wahl zur Chemnitzer Sportlerin des Jahres gewonnen. Die 1500-Meter-Läuferin empfand diese Auszeichnung als besondere Ehre: „Ich freue mich sehr darüber, weil Chemnitz zu meiner sportlichen Heimat geworden ist.“ Das Künstlerunikat, das ihr bei der Gala am vergangenen Samstag überreicht wurde, bekommt einen ganz besonderen Platz in ihrer neuen Wohnung. Bei den Männern setzte sich mit Lars Riedel übrigens ebenfalls ein Leichtathlet durch. 

12.03.02:

Spot mit Kathleen im Kino und Stadtfernsehen

Kathleen Friedrich ist nun auch im Kino und im Stadtfernsehen zu erleben. Ein Spot der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft, mit der die 24-jährige kürzlich einen Vertrag über eine einjährige Zusammenarbeit unterzeichnete, wird dort mit der Vorzeigeathletin des LAC Erdgas Chemnitz ausgestrahlt.

23.02.02:

Geschafft! Rekordlauf über 2000 Meter vor heimischem Publikum

Beim Hallen-Meeting in Chemnitz hatte Kathleen Friedrich über 2000 Meter die Stimmung so richtig schön angeheizt. Als die Tempomacherinnen unkonzentriert wurden, übernahm die 24-jährige Verantwortung und lief letztlich hinter der Äthiopierin Berhane Adere (5:39,47 min) in der neuen deutschen Hallen-Bestleistung von 5:42,55 Minuten ein. „Ich habe mir endlich richtig vertraut“, strahlte sie nachher, „noch nie habe ich die Stimmung so bewusst wahrgenommen wie diesmal.“ 2000 begeisterte Zuschauer, darunter ihre Eltern und Freund Steffen, feierten die Lokalmatadorin nach ihrem Rekordlauf. Der nächste Wettkampf für Kathleen ist nun Mitte März bei der Militär-Cross-WM in der Türkei.

18.02.02:

Sieg bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Sindelfingen

Mit einem überzeugenden Auftritt und einem langen Spurt holte sich Kathleen Friedrich am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Sindelfingen ihren ersten Hallentitel bei den Aktiven. In 4:18,96 Minuten behielt Kathleen vor Kristina Da Fonseca-Wollheim (4:19,24 min) die Oberhand und analysierte nach dem erfolgreichen Auftakt in ihre kurze Hallensaison: „Ich wollte auf den letzten 500 Metern richtig Druck machen und zeigen, dass ich auch von vorne einen Sprint durchziehen kann. Ich wusste, dass ich das drauf habe und baute darauf. Die Norm für die Hallen-EM in Wien war nicht geplant. In Chemnitz werde ich am nächsten Freitag über 2000 Meter den deutschen Rekord attackieren.“

01.02.02:

Start in Chemnitz über 2000 Meter geplant

Die deutsche 1500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich lässt es sich nicht nehmen, am 22. Februar bei ihrem Heimmeeting in Chemnitz über 2000 Meter an den Start zu gehen: „Ich möchte vor heimischem Publikum unbedingt auftreten und spekuliere bei einem schnellen Rennen auch ein bisschen auf den deutschen Rekord.“ Im Vorjahr hatte sie noch wegen einer Verletzung auf dieses Rennen verzichtet. Ein weiterer Fixtermin im Wettkampfkalender der 24-jährigen ist die Militär-Cross-Weltmeisterschaft im März in Antalya.

15.12.01:

Persönliches Alphabet von Kathleen Friedrich online

Kathleen nutzte das Trainingslager in Südafrika nicht nur für sportliche Aktivitäten, sondern nahm sich auch die Zeit, um für ihre Website ein persönliches Alphabet zusammenzustellen. Dort gibt es nun einige interessante und neue Dinge von der 1500-Meter-Meisterin zu erfahren. Zum Portrait…

15.12.01:

Neue Autogrammkarten

Die neuen Autogrammkarten, mit denen Kathleen Friedrich in das Jahr 2002 startet, sind fertig! Das Bild von der Weltmeisterschaft in Edmonton ist zugleich der Wegweiser in die EM-Saison mit den europäischen Titelkämpfen in München als absolutes Highlight. Die Autogrammkarte wurde realisiert mit der freundlichen Unterstützung von Theo Kiefner (Foto) und der Mugler Druck-Service GmbH. Sie kann gegen einen frankierten Rückumschlag bei Kathleen Friedrich (Bodelschwinghstr. 17, 09116 Chemnitz) angefordert werden.

08.12.01:

Gute Trainingsbedingungen in Südafrika

Das Trainingslager im südafrikanischen Dullstroom verlief für Kathleen Friedrich sehr zufriedenstellend. „Die Trainingsstrecken waren sehr gut“, berichtet sie über die Möglichkeiten rund um den kleinen Ort, der von einer hügeligen Landschaft umgeben ist. „Wir konnten auch ausreichend Sonne tanken“, sagt sie nach ihrer Rückkehr in den eher trüben deutschen Winter.

09.11.01:

Trainingslager in Südafrika steht an

Am 12. November sagt Kathleen Friedrich bis zum 2. Dezember dem deutschen Winter ade und bricht in ein Trainingslager des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Südafrika auf. Dort wird sie gemeinsam mit dem neugegründeten A-Team von den Bundestrainern Lothar Hirsch und Dieter Hermann betreut.

26.10.01

Lob von Bundestrainer Lothar Hirsch

„Sie ist die Frau der Zukunft“, wird Bundestrainer Lothar Hirsch im Zusammenhang mit Kathleen Friedrich in der aktuellen Ausgabe des Fachorgans „Leichtathletik“ zitiert. Er lobte auch ihre Leistungen in der Golden League nach dem Sturzpech bei der Weltmeisterschaft in Edmonton: „Das hat gezeigt, dass sie in absehbarer Zeit ganz nach vorne kommen kann.“ Um die Ziele mit der Europameisterschaft in München als großen Höhepunkt des nächsten Jahres zu erreichen, ist Kathleen nun seit Anfang Oktober wieder im Training und hat auch den Umzug in eine neue Wohnung erfolgreich hinter sich gebracht. Ein DLV-Höhentrainingslager in Südafrika ab Mitte November ist die nächste Maßnahme auf dem Weg in den Winter, in dem sie keine umfassende Hallensaison plant. Bei der Militär-Cross-WM möchte sie aber im März als Sportsoldatin die deutschen Farben vertreten.

23.09.01

Nach der Weltmeisterschaft neues Selbstvertrauen getankt

„Ich kann damit zufrieden sein, wie die Saison noch gelaufen ist“, stellt Kathleen Friedrich rückblickend auf den Sommer fest, „einziger Wermutstropen war das Abschneiden bei der Weltmeisterschaft.“ Ein besonderes Erlebnis stellte der Wettkampf beim Golden-League-Meeting in Zürich dar. „Das ist eine Wahnsinnsveranstaltung, da braucht man die Leichathletik wirklich nicht neu erfinden“, ist Kathleen überzeugt. Die schnellen Zeiten von Zürich und Berlin, wo sie ihre persönliche Bestleistung auf ihrer Paradestrecke, den 1500 Metern, noch einmal auf 4:04,27 Minuten steigerte, sorgten für den nötigen Auftrieb: „Das gibt mir Selbstvertrauen, diese Wettkämpfe waren wichtig für mich.“ Seit ihrem letzten Saisonrennen in Grudziadz (Polen) nutzt sie die freien Tage bis zu ihrem neuerlichen Trainingsbeginn am 1. Oktober zum Umzug in eine neue Wohnung.

08.09.01

Sieg in Polen

Die deutsche 1500-Meter-Meisterin Kathleen Friedrich trat am gestrigen Freitag beim Malinowski Memorial im polnischen Grudziadz auf den kürzeren 800 Metern an und siegte dort in 2:02,64 Minuten vor der Russin Olga Raspopova (2:03,02 min).

31.08.01

Erneuter Hausrekord beim ISTAF in Berlin

Beim ISTAF in Berlin konnte Kathleen Friedrich ihren Erfolg von Zürich wiederholen. Erneut kam sie in einem erlesenen internationalen Feld auf den vierten Platz und steigerte sich diesmal auf eine neue persönliche Bestleistung von 4:04,27 Minuten. Vor wenigen Tagen hatte sie das Bayer-Meeting in Leverkusen noch wegen einer vorausgegangenen Erkältung abgesagt, obwohl sie dort sehr gerne gestartet wäre: „Ich wollte nichts riskieren und für das ISTAF hundertprozentig fit sein.“ Die Rechnung ging für die 24jährige auf!

18.08.01:

Persönliche Bestzeit und Platz vier bei „Weltklasse Zürich“

Kathleen Friedrich zeigte als glänzende Vierte über 1500 Meter in der neuen persönlichen Bestzeit von 4:05,10 Minuten beim bedeutenden Golden-League-Meeting in Zürich, dass sie ihren Sturz bei der WM in Edmonton gut weggesteckt hat und rechtfertigte damit ihren Startplatz in der Schweizer Vorzeigemetropole. Die siegreiche Rumänin Violeta Beclea-Szekely machte ihren Jackpot-Anteil in 3:59,94 Minuten als erste Athletin in diesem Jahr perfekt.

06.08.01:

WM in Edmonton: Vorlauf souverän gemeistert, dann Sturzpech im Halbfinale

Mit einem überzeugenden taktischen Vorlauf zog 1500-Meter-Läuferin Kathleen Friedrich bei der WM in Edmonton mit einer Zeit von 4:11,35 Minuten in die zweite Runde ein. „Ich musste ganz schön aufpassen“, meinte die Chemnitzerin nachher. Im Halbfinale griff sie erneut an und lag in aussichtsreicher Position, bis das Gedrängel im Spitzenfeld zu groß und die Räume zu eng wurden. 200 Meter vor dem Ende kam Kathleen leider zu Sturz. Trotzdem wird sie mit den Erfahrungen ihrer ersten großen internationalen Titelkämpfe die Heimreise nach Deutschland antreten.

03.08.01:

Drei Läufe sind das Ziel in Edmonton

Mit der ersten deutschen Delegation ist Kathleen Friedrich bei der WM in Edmonton eingetroffen. Mittlerweile hat sie die Zeitumstellung bestens gemeistert und die anfängliche Müdigkeit überwunden. Wie alle Neulinge musste sie sich auch der „Taufe“ im Team stellen (mehr dazu auf www.steeple.de). Der Blick richtet sich mittlerweile auf den 1500-Meter-Vorlauf am Samstag. Das Ziel hatte sie bereits im Vorfeld klar definiert und bekräftigte dies nun erneut in Edmonton: „Ich will drei Läufe bestreiten.“ Das heißt, Kathleen möchte gerne am Dienstag auch im Endlauf noch die deutschen Farben vertreten. Das ist ihr persönliches Ziel bei ihrer ersten Weltmeisterschaft.

03.08. – 12.08.01

Weltmeisterschaft in Edmonton

Aktuelle Informationen rund um die WM in Edmonton finden Sie während der gesamten Titelkämpfe beim Leichtathletik-Online-Magazin www.steeple.de! 

25.07.01

WM-Impressionen auf „Steeple“

Gemeinsam mit 400-Meter-Läufer Ingo Schultz schildert Kathleen Friedrich die Eindrücke ihrer ersten Weltmeisterschaft in Edmonton, beginnend mit dem Vorbereitungstrainingslager in Calgary, auf den Seiten des Leichtathletik-Online-Magazins www.steeple.de. Wie Kathleen ihre ersten ganz großen internationalen Titelkämpfe erlebt, erfahren Sie dort in regelmäßigen Abständen. Zu den Berichten…

21.07.01:

Großes Interview zur WM-Premiere in Edmonton

Take-Off am 22. Juli nach Calgary ins WM-Vorbereitungslager des DLV, am 2. August der Weiterflug nach Edmonton. Der Countdown für Kathleen Friedrich bis zur ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft tickt. Darauf bereitete sich die 24jährige 1500-Meter-Läuferin zuhause in Chemnitz seit ihrer Nominierung sehr intensiv vor. Wie sie die letzten Monate erlebt hat, mit welchen Erwartungen und Zielen sie nach Edmonton fliegt und was sie nach der Weltmeisterschaft noch plant, erfahren Sie in unserem ausführlichen Interview

11.07.01:

Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in vollem Gange

Inzwischen läuft die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Edmonton in heimischen Chemnitzer Gefilden für Kathleen Friedrich auf Hochtouren. Bereits früh morgens steht der Auftakt an, ehe im weiteren Tagesverlauf die nächsten Trainingseinheiten absolviert werden. Am 22. Juli geht es schließlich ins WM-Vorbereitungslager des DLV nach Calgary. Wettkämpfe hat Kathleen vorher nicht mehr geplant. Die Konzentration gilt voll und ganz ihrer ersten WM-Teilnahme.

04.07.01:

Für Weltmeisterschaft in Edmonton nominiert

„Die harten Wochen nach der Verletzung haben sich gelohnt“, freut sich Kathleen Friedrich über die Nominierung durch den Deutschen Leichtathletik-Verband für die Weltmeisterschaft in Edmonton und ihren Einsatz dort in der deutschen Nationalmannschaft über 1500 Meter. Der DLV gab den Kader am gestrigen Mittwoch bekannt. Die gesamte Mannschaft finden Sie unter www.steeple.de …

02.07.01:

Kathleen Friedrich verteidigt in Stuttgart deutschen Meistertitel

Mutig und unterstützt von ihrer jungen Teamkollegin Steffi Günther, die als Tempomacherin fungierte, versuchte Kathleen Friedrich bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart bereits am ersten Tag im Vorlauf über 1500 Meter, die WM-Norm zu attackieren. Die Saisonbestzeit von 4:08,55 Minuten reichte allerdings nicht ganz. „Ich bin natürlich schon traurig, dass es mit der Norm nicht geklappt hat. Aber es ist sehr schwer, alleine eine 4:07 Minuten zu laufen. Steffi Günther hat als junges Mädchen die Tempoarbeit sehr gut gemacht“, analysierte die Chemnitzerin danach im Ziel. Zwei Tage später ging es im Endlauf um die Titelverteidigung und damit stand zwangsläufig vor 25.000 Zuschauern im Daimler-Stadion die Taktik im Vordergrund. Kathleen vertraute auf ihren Antritt in der Schlussphase. 220 Meter vor dem Ende ging Ivonne Teichmann an die Spitze, um dann von der Titelverteidigerin 150 Meter vor Schluss ausgekontert zu werden. „Ich bin jetzt mit mir richtig zufrieden“, strahlte sie nach ihrem überzeugenden Sieg in 4:15,17 Minuten. „Der Lauf heute war taktisch besser als im letzten Jahr. Es hat hinten auf den Punkt gepasst. Es war sehr schön.“ Kathleen stuft die beiden Titel als „gleichwertig“ ein. Wie die Wettkampfplanung in der weiteren Saison aussieht, steht zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht fest. Auf alle Fälle wird die 23jährige nach ihrem verletzungsbedingt späten Einstieg noch bei dem ein oder anderen Meeting zu erleben sein.

26.06.01:

Saisondebüt in Troisdorf folgte Europacup-Einsatz

Wenige Tage nach der Rückkehr aus dem von wechselnder Witterung geprägten Trainingslager in Sankt Moritz gab Kathleen Friedrich am vergangenen Freitag in Troisdorf ihr Freiluft-Debüt über 1500 Meter. Dort war sie überwiegend auf sich alleine gestellt und markierte einen neuen Stadionrekord von 4:10,04 Minuten. Anschließend reiste sie zum Europacup in Bremen, wo sie den Platz der verletzten Irina Mikitenko über 1500 Meter einnahm. In 4:09,79 Minuten erreichte sie in einem international anspruchsvollen Feld den fünften Rang. „Mir fehlt noch die Wettkampfhärte. Ich habe gesehen, als vorne die Post abging, konnte aber in dem Moment nicht so nachsetzen. Ich brauche dafür noch ein paar Wettkämpfe. Aber die internationale Konkurrenz war heute sehr stark und es war für mich eine gute Erfahrung, hier anzutreten“, sagte Kathleen nach dem Rennen im Weserstadion. Am kommenden Wochenende geht es bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart um die Titelverteidigung.

10.05.01:

Es geht auch in den Staaten weiter voran

Zur Halbzeit ihres aktuellen Trainingslagers in Albuquerque (USA) zieht Kathleen Friedrich ein vollauf zufriedenes Zwischenfazit. Bei warmen Temperaturen geht es zum harten Training auf die guten Laufstrecken. „Schmerzfrei bin ich auch. Das ist das Allerwichtigste“, freut sich Kathleen, ihre Verletzung vom Anfang des Jahres, die sie über mehrere Wochen mehr als bremste, nun überstanden zu haben. „Es geht wirklich aufwärts und ich habe auch etwas aufzuholen“, ist die 23jährige gerne bereit, die Mühen des aktuellen Camps im Hinblick auf den bevorstehenden Sommer auf sich zu nehmen. „Es macht trotz der Härte Spaß“, hat sie reichlich Freude am wiedergewonnenen Laufgefühl.

27.04.01:

Mit positiver Energie nach Albuquerque

„Das Trainingslager in Portugal hat den Heilungsprozess absolut vorangetrieben“, zog Kathleen Friedrich ein positives Fazit nach ihrer Rückkehr. Die Schmerzen, die mit ihrer Verletzung verbunden waren, sind damit überstanden. Nach nur wenigen Tagen in Deutschland packt sie nun erneut die Koffer und bricht mit ihrer Vereinskollegin Doreen Walter und ihrem Trainer für drei Wochen nach Albuquerque (New Mexico, USA) auf. Ein weiterer Aufenthalt in Sankt Moritz soll sie anschließend auf den richtigen Weg für den Sommer und damit die heiße Phase der Leichtathletik-Saison bringen. „Ich will diese Trainingslager nutzen“, so die Chemnitzerin. Der Saisoneinstieg ist für Ende Juni, wahrscheinlich bei den Deutschen Meisterschaften, geplant. 

10.04.01:

Kathleen Friedrich im Trainingslager

„Ich bin noch nicht völlig schmerzfrei, aber es wird besser“, sagt Kathleen zur Halbzeit ihres Trainingslagers in Portugal hoffnungsvoll. Bei einer Untersuchung vor der Abreise stellte sich heraus, dass sich das Ödem im Bereich des Sprunggelenks noch nicht völlig zurückgebildet hatte. Trotzdem bekam sie das grüne Licht von ärztlicher Seite, in der zweiten Woche des Trainingslagers wieder mit dem Laufen beginnen zu können. Rasenläufe und Aquajogging sind der aktuelle Einstieg in die Belastung. Die 23jährige weiß aber, dass sie sich noch in Geduld üben muss: „Ich habe noch einen langen Weg vor mir, aber die Hauptsache ist, dass ich wieder laufen kann.“

25.03.01:

Kathleen Friedrich auf dem Weg der Besserung

„Es wird von Tag zu Tag besser“, sagt Kathleen, nachdem seit ihrer Verletzung Ende Januar vor allem Arztbesuche und verschiedene Behandlungen im Vordergrund standen. Das Laufen musste in der Zeit völlig ausfallen, so dass sich das Training vor allem auf Schwimmen und Radfahren beschränkte: „Jetzt merke ich erst, wie sehr mir das Laufen fehlt.“ Zwei bis drei Monate wird es insgesamt dauern, bis sich das Ödem im Bereich des Sprunggelenks endgültig zurückgebildet hat. Am Montag soll eine Untersuchung einen ersten Aufschluss über den Heilungsfortschritt bringen, ehe es am Mittwoch ins dreiwöchige Trainingslager nach Portugal geht. „Ich fahre auf alle Fälle mit“, meint die Chemnitzerin.

07.03.01:

In der Hallensaison im Verletzungspech

Leider konnte Kathleen ihre geplante Hallensaison nach dem vielversprechenden Start mit einer neuen Bestleistung bei den Sächsischen Hallen-Meisterschaften nicht fortsetzen. Eine Fußverletzung zwang sie dazu, alle weiteren Starts abzusagen. Derzeit steht die Behandlung im Vordergrund, damit Kathleen im Hinblick auf die Freiluftsaison bald in die Vorbereitung auf den Sommer einsteigen kann.

10.02.01:

Neue Wettkampffotos in der Galerie

Mit der freundlichen Genehmigung von Sportfotograf Theo Kiefner, dem wir herzlich dafür danken, haben wir vier neue Fotos von Kathleen in die Galerie „Sport“ aufgenommen. Werfen Sie einen Blick darauf! Zur Galerie…

22.01.01:

Kathleen Friedrich läuft Hallenbestzeit bei Landesmeisterschaften

Was Kathleen im Vorfeld als „Trainingswettkampf“ bezeichnet hatte, entwickelte sich zu einem großartigen Rennen. Bei den Landesmeisterschaften in Chemnitz legte sie ihre Hausstrecke, die 1500 Meter, in sehr guten 4:08,42 Minuten zurück. „Das war völlig überraschend“, meinte die 23jährige nach ihrem Lauf. Mit dieser persönlichen Hallen-Bestleistung setzte sie zum Einstieg in die Hallensaison bereits ein Ausrufezeichen. Gefreut haben dürfte diese Leistung auch ihren Verein LAC Erdgas Chemnitz und ihren Ausrüster Adidas, mit denen sie jeweils vor kurzem Verträge für weitere zwei Jahre unterzeichnete.

08.01.01:

Kathleen Friedrich plant kurze Hallensaison

Nachdem Kathleen ihren dreimonatigen Unteroffizierslehrgang bei der Bundeswehr mittlerweile abgeschlossen hat, gilt der Blick nun der Hallensaison. Trotz der in München eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten ist die deutsche Meisterin in überraschend guter Verfassung. „Es läuft besser, als wir gedacht haben“, sagt sie. Deshalb hat sie ihre ursprünglichen Pläne geändert und wird nun doch ein paar Rennen in der Halle bestreiten. Ein erster ernsthafter Test über die 1500 Meter ist für den Sparkassen-Cup am 4. Februar in Stuttgart vorgesehen. Nur wenige Tage später startet sie vor heimischem Publikum in Chemnitz über 2000 Meter, wo sie unter anderem auf Leah Malot (Kenia) und die Hallenserin Sylvia Kühnemund, die gerade in der Halle schon des öfteren überzeugen konnte, trifft. Ein möglicher weiterer Start ist für den 16. Februar in Halle auf den kürzeren 800 Metern ins Auge gefasst, ehe es eine Woche später in Dortmund um den nationalen Hallentitel geht. Danach soll die Vorbereitung auf die Freiluftsaison in den Mittelpunkt rücken. Eine Teilnahme an der Hallen-WM in Lissabon im März kommt nicht in Betracht. „Die Vorbereitungszeit wäre sonst zu kurz“, stellt Kathleen fest.

26.08.00:

Unteroffizierslehrgang im Herbst

Von 1. Oktober bis 22. Dezember verschlägt es Kathleen nach Bayern. In der Zeit absolviert sie ihren Unteroffizierslehrgang bei der Bundeswehr in München. Aufgrund der in dieser Zeit eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten wird sie voraussichtlich keine Hallensaison bestreiten.

25.08.00:

Meine Trainingslager 2000

In der Rubrik „Inside“ gibt es nun einen Impressionsbericht von Kathleen rund um ihre Trainingslager in Kenia und Sankt Moritz in diesem Jahr mit ein paar privaten Fotos. Dort könnt Ihr Euch einen Eindruck machen, wie der Alltag einer Leistungssportlerin wirklich aussieht, wenn fernab der Heimat nur das Trainieren im Vordergrund steht. Außerdem sind Kathleen die krassen Unterschiede zwischen Afrika und der Schweiz sehr stark in Erinnerung geblieben. Mehr dazu…

05.08.00:

Kathleen Friedrich läuft in Neustadt neue persönliche Bestzeit

Kathleen bewies bei einem Läufermeeting in Neustadt/Waldnaab mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4:05,94 Minuten, dass sie das Zeug zu schnellen Zeiten hat. „Bei diesem Lauf habe ich gemerkt, dass ich noch schneller laufen kann“, analysierte die deutsche Meisterin nach ihrem voraussichtlich letzten Rennen der Saison. Die 23jährige war im Juli auf der Jagd nach der Olympianorm, die sie nun nach der Sydneynominierung durch den DLV noch anbot, vom Pech verfolgt. In Chemnitz blieb sie nur sechs Hundertstel über den geforderten 4:06,50 Minuten und in Barcelona stürzte sie kurz darauf bei einem hochkarätigen Bewerb. 

(von Christian Fuchs / www.steeple.de)

30.07.00:

Kathleen Friedrich holt sich Meistertitel in Braunschweig

„Das ist mein erster Titel“, jubelte Kathleen nach ihrem Sieg über 1500 Meter bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig. Die Chemnitzerin hatte im Endlauf geschickt auf die Lücke gelauert und erfolgreich auf ihre Stärke auf den letzten 100 Metern vertraut. In dem taktischen Rennen, das die 23jährige in 4:17,99 Minuten gewann, war die Olympianorm nicht in Gefahr. „Die Zeit war heute zweitrangig“, erklärte Kathleen ihr Ziel, das sie sich im Vorfeld gesetzt hatte. Nach ihrem Sieg ließ sie sich vom begeisterten Publikum auf der Ehrenrunde feiern und nahm strahlend in der Mixed Zone die ersten Glückwünsche entgegen. Kathleen unterstrich mit diesem Erfolg, dass sie nicht nur zur nationalen Spitze zählt, sondern mittlerweile nationale Spitze ist!

(von Christian Fuchs)

25.07.00:

Kathleen Friedrich in Barcelona im Pech

Ein schnelles Rennen mit der 1500-Meter-Olympiasiegerin Svetlana Masterkova sollte es werden – auch für Kathleen. Nach rund 50 Sekunden kam die 23jährige in guter Ausgangsposition im Gerangel des nicht gerade kleinen Feldes zu Sturz. Als letzte Hoffnung, die Olympianorm zu unterbieten, an der sie in Chemnitz nur hauchdünn scheiterte, bleiben nun die zwei Läufe bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig am 29. und 30. Juli.

(von Christian Fuchs)

22.07.00

Kathleen Friedrich verfehlt Olympianorm vor heimischem Publikum denkbar knapp

Als Kathleen Friedrich beim Sachsenmeeting in Chemnitz als 1500-Meter-Siegerin über die Ziellinie lief, riss sie erst jubelnd die Arme hoch, aber schon einen Augenblick später machte sie ihrem spontanen Ärger Luft. Bei inoffiziellen 4:06,57 Minuten blieb die Zeit stehen. Später wurde sie noch auf 4:06,56 Minuten korrigiert. Es reichte nicht zur Olympianorm – um den Hauch von sechs Hundertstel Sekunden!

Trotzdem war die 23jährige mit ihrem mutigen Rennen zufrieden. Immerhin konnte sie ihre persönliche Bestleistung ein weiteres Mal in diesem Jahr verbessern. Rund 200 Meter vor Schluss attackierte sie in beeindruckender Manier aus dem Feld heraus und distanzierte ihre Konkurrentinnen auf diesen letzten Metern zur Begeisterung ihres heimischen Publikums im Sportforum deutlich. Vor den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig am 29. und 30. Juli läuft Kathleen noch am 25. Juli in Barcelona. Sie hofft dort auf ein gut besetztes Feld und ein schnelles Rennen, um das zu erreichen, was ihr in Chemnitz noch versagt blieb. Eine Zeit unter 4:06,50 Minuten, dem Nonplusultra ihrer Olympiasaison.

(von Christian Fuchs)

09.07.00

Kathleen Friedrich läuft Bestzeit in Dortmund

Gerade 10 Tage ist es her, dass Kathleen Friedrich aus dem Trainingslager in St. Moritz zurückgekehrt ist. Und die ersten Früchte der harten Trainingsarbeit konnte die Chemnitzerin schon am vergangenen Samstag in Dortmund bei der DLV-Gala ernten:

In 4:07,71 Minuten schaffte die 22jährige als Vierte eine neue Bestzeit über 1.500 Meter. Damit rückt die Deutsche Juniorenmeisterin immer näher in Richtung Olympianorm, die bei 4:06,50 Minuten liegt.

„Ich bin sehr zufrieden. Dortmund war ein weiterer Schritt nach vorne“, resümierte Kathleen nach ihrem Lauf. „Wahrscheinlich wäre noch mehr drin gewesen, denn die Tempomacher haben keine gute Arbeit geleistet. Nach der ersten Runde waren wir schon eine Sekunde hinter den geplanten Zeiten zurück, und nach rund einem Kilometer mussten wir Athleten sogar noch die Tempomacherin überholen, um die Lücke zur Spitzenläuferin wieder zu schließen.“

Kathleen hat also noch alle Chancen, sich für Sydney 2000 zu qualifizieren. Den nächsten Versuch, die Norm über 1.500 Meter zu erreichen, wird sie im heimischen Chemnitz am 22. Juli starten.

(von Robert Schieferer)

27.06.2000

Kathleen Friedrich läuft in Luzern auf Platz vier

Zum Abschluss ihres Trainingslagers in der Schweiz lief Kathleen Friedrich beim Internationalen Meeting in Luzern auf den vierten Rang. Mit einer Zeit von 4:10,69 Minuten konnte sie die vom DLV geforderte Olympianorm allerdings noch nicht erfüllen.

(von Christian Fuchs)

10.06.2000

Kathleen Friedrich gibt ihren Saisoneinstand in Kassel

Mittlerweile hat auch Kathleen Friedrich die Freiluftsaison 2000 eröffnet: Beim internationalen Meeting in Dessau am 31. Mai lief sie die 1.500 Meter in 4:12,99 Minuten. Mehr als eine Standortbestimmung sollte es nicht sein, denn Kathleen absolvierte diesen Wettkampf aus dem Training heraus. „Die Ausdauer und die Kraft sind da, aber es fehlt noch an der Schnelligkeit. Ich bin noch zu fest beim Laufen. Aber daß die Lockerheit noch fehlt, ist klar, denn mein Trainingsumfang ist im Moment noch sehr hoch“, analysierte die Chemnitzerin ihren Saisoneinstand.

Eine Woche später folgte Start Nummer zwei beim Askina-Meeting im Kasseler Auestadion. Diesmal überquerte die 22jährige nach 4:12,41 Minuten die Ziellinie des 1.500-Meter-Rennens. Ihre Beurteilung des Wettkampfs fiel ganz ähnlich zum Lauf von Dessau aus: „Ich kann einfach noch nicht schnell genug mobilisieren, wenn das Renntempo verschärft wird.“

Jetzt geht es erst noch mal ins Trainingslager: Bis 28. Juni wird sich Kathleen Friedrich den letzten Schliff in der Höhe von St. Moritz holen. Danach stehen dann die entscheidenden Meetings für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Sydney auf dem Programm.

(von Robert Schieferer)

01.03.2000

Kathleen Friedrich im Pech – Sturz im EM-Finale

Am Anfang lief noch alles ganz nach Wunsch: Im 1.500-Meter-Vorlauf der Hallen-Europameisterschaften im belgischen Gent hinterließ Kathleen Friedrich einen hervorragenden Eindruck. In einem taktisch klug gestalteten Rennen konnte sich die Chemnitzerin dank ihrer Spurtqualitäten in der letzten Runde auf Rang drei vorkämpfen. Das eigentliche Ziel für Gent war damit erreicht: der sichere Einzug ins Finale. „Ich habe mich noch nie so gut gefühlt während eines 1.500-Meter-Laufs“, analysierte Kathleen ihren ersten internationalen Einsatz im Seniorenbereich. „Die Form war zum richtigen Zeitpunkt da.“

Man konnte für das Finale am 26. Februar also gespannt sein. Das relativ langsame Anfangstempo kam der antrittsstarken Chemnitzerin sehr entgegen. Doch nach nicht einmal der Hälfte der Strecke passierte es: Zwei vor Kathleen laufende Kontrahentinnen kamen sich ins Gehege, die eine stolperte – und Kathleen hatte keinerlei Chance auszuweichen. Ein Sturz war unvermeidlich, die Chance auf eine vordere Plazierung damit dahin.

„Natürlich war ich anfangs riesig enttäuscht, zumal mich keinerlei Schuld an diesem Sturz traf. Aber es bringt nichts, der vertanen Chance ewig nachzutrauern. Jetzt muß ich nach vorne schauen.“

Und die 22jährige hat gute Gründe, optimistisch Richtung Olympische Spiele Sydney 2000 zu schauen, rangiert sie doch auf Rang eins in der Deutschen und Rang sechs in der europäischen Hallenbestenliste: “ Meine Hallensaison ist sehr gut verlaufen. Ich habe mich deutlich verbessert, bin selbstbewußter geworden. Auch taktisch komme ich mit den 1.500 Metern jetzt besser zurecht. Ich denke, im Hinblick auf Sydney habe ich mich gut präsentiert.“

(von Robert Schieferer)

22.02.2000

Kathleen Friedrich mit Spitzenresultat

„Das war heute ein großer Schritt nach vorne. Ich bin absolut zufrieden.“ Kathleen Friedrich hatte allen Grund, sich zu freuen. Beim internationalen Hallenmeeting am 18. Februar in Chemnitz konnte sie als Dritte des 1.500-Meter-Laufs nicht nur die gesamte deutsche Konkurrenz hinter sich lassen. Sie revanchierte sich auch erfolgreich für den eine Woche zuvor knapp verpaßten Deutschen Meistertitel – diesmal war Sylvia Kühnemund (SV Halle) chancenlos gegen die Chemnitzerin. Und mit 4:08,99 Minuten erreichte Kathleen eine hervorragende persönliche Bestzeit, mit der sie sich auf Rang acht der aktuellen Weltbestenliste schob.

Zuversichtlich kann die 22jährige jetzt zu den Hallen-Europameisterschaften nach Gent fahren, wo sie am kommenden Freitag ihren Vorlauf bestreiten wird. „Mein Ziel ist das Finale. An mehr denke ich gar nicht“, schätzt Kathleen ihre Chancen realistisch ein. „Für mich sind die Hallen-Europameisterschaften die Premiere im Frauenbereich, was internationale Einsätze betrifft. Zu verlieren habe ich da nichts.“

Und nach ihrer Glanzvorstellung in Chemnitz wird die Konkurrenz sicherlich ein Auge auf Kathleen werfen.

(von Robert Schieferer)

13.02.2000

Kathleen Friedrich als Deutsche Vizemeisterin für Europameisterschaften qualifiziert

„So kaputt war ich noch nie nach einem Rennen“, resümierte Kathleen Friedrich nach dem Zieleinlauf des 1.500 Meter-Finales der Deutschen Hallen-Meisterschaften, die am 12./13. Februar im Sindelfinger Glaspalast ausgetragen wurden. Die Anstrengung hat sich für die Athletin des LAC Chemnitz allemal ausgezahlt, qualifizierte sie sich doch als Zweitplazierte in ausgezeichneten 4:11,64 Minuten endgültig für die Halleneuropameisterschaften am letzten Februarwochenende im belgischen Gent.

Ganz anders als erwartet verlief dieser 1.500-Meter-Endlauf. Während es die Zuschauer bei Deutschen Meisterschaften gewohnt sind, ein von der Taktik geprägtes Bummel-Rennen zu erleben, setzte sich in Sindelfingen Carmen Wüstenhagen sofort nach dem Startschuß an die Spitze des Feldes und sorgte für ein hohes Tempo. Direkt aus Amerika angereist, wollte sich Wüstenhagen noch für die europäischen Titelkämpfe qualifizieren und sorgte daher selbst für die nötige Geschwindigkeit. Kathleen Friedrich hängte sich sofort an die Fersen der Leipzigerin. Und diese Reihenfolge blieb bis 250 Meter vor dem Ziel unverändert, als Kathleen kurz vor der Schlußrunde zum Spurt ansetzte und die Führung übernahm. Während sich Kathleen relativ leicht von Wüstenhagen löste, kam die mehrfache Deutsche Meisterin Sylvia Kühnemund vom SV Halle immer dichter auf und schob sich auf den letzten Metern noch an Kathleen vorbei.

„Mehr war einfach nicht drin“, analysierte die Chemnitzerin den Rennverlauf. „Und ich bin froh, daß ich diesmal mutig genug war, selbst den Spurt anzuziehen.“ Auch Trainer Bernd Dießner lobte: „Es war Kathleens erstes 1.500-Meter-Rennnen, mit dem ich absolut zufrieden war. Sie hat taktisch alles richtig gemacht.“

Damit hat die 22jährige das erste große Jahresziel für 2000, die Qualifikation für die Hallen-Europameisterschaften, schon erreicht. Als letzten Test für die Titelkämpfe läuft sie am kommenden Freitag im heimischen Chemnitz nochmals die 1.500 Meter gegen starke internationale Konkurrenz.

Und was das Abschneiden bei Deutschen Meisterschaften betrifft, ist sich Kathleen über ihre Entwicklung sicher: „Scheinbar habe ich mich auf zweite und dritte Plätze spezialisiert – aber irgendwann komme ich als Erste durchs Ziel.“

(von Robert Schieferer)

07.02.2000

Kathleen Friedrich fährt als Favoritin zu den Deutschen Meisterschaften

Keine Frage – der Weg zum Deutschen Meistertitel über 1.500 Meter der Frauen führt nur über Kathleen Friedrich. Bei den nationalen Titelkämpfen unterm Hallendach, die am kommenden Wochenende in Sindelfingen ausgetragen werden, ist die Chemnitzerin die Favoritin. Mit 4:13,88 Minuten führt sie die aktuelle Deutsche Bestenliste an. Die Chancen für einen Start bei den Hallen-Europameisterschaften vom 25. bis 27. Februar in Gent stehen also gut für die 22jährige, hat sie doch die Qualifikationsnorm für Gent bereits in der Tasche. Und die nationale Konkurrenz scheint Kathleen in diesem Winter nicht gewachsen zu sein.

Auch der letzte Test am 2. Februar beim internationalen Meeting in Erfurt verlief zufriedenstellend, obwohl die Chemnitzerin nach ihrem 800-Meter-Rennen meinte: „Der Lauf war nicht so optimal.“ Zwar war die Endzeit von 2:03,4 Minuten durchaus akzeptabel, doch hielt sich Kathleen auf den ersten 400 Metern zu sehr zurück. „Ich hatte ein bischen Respekt vor dem hohen Anfangstempo.“ Am Ende reichte auch ihr bekannt starker Spurt nicht mehr aus, um ganz nach vorne zu kommen. „Das ärgert mich schon etwas. Ich weiß, daß ich über 800 Meter mehr drauf habe.“

In Sindelfingen erwartet Kathleen „ein taktisches Rennen“ um den deutschen Meistertitel über 1.500 Meter. Was bedeuten wird, daß die gebürtige Potsdamerin ihre Spurtqualitäten wieder voll ausspielen kann.

(von Robert Schieferer)

26.01.2000

Sieg und EM-Norm für Kathleen Friedrich beim Meeting in Halle

„Ich freue mich über den Sieg und darüber, die EM-Norm schon in der Tasche zu haben.“ Kathleen Friedrich hatte allen Grund, mit ihrem ersten wichtigen Wettkampf in der noch jungen Hallensaison zufrieden zu sein. Beim internationalen Meeting in Halle/Saale am 26.01.2000 gab die Chemnitzerin eine überzeugende sportliche Visitenkarte ab – obwohl im 1.500 Meter-Lauf der Frauen nicht alles nach Plan lief. Der Veranstalter hatte versäumt, einen Tempomacher zu organisieren. So wurde es ein Rennen „mit viel Geschubse, denn natürlich wollte keiner für die anderen Tempo machen“, so die 22jährige, die auf den letzten 100 Metern ihre Spurtqualitäten voll ausspielte und der Konkurrenz keine Chance ließ. In 4:13,88 Minuten hatte Kathleen Friedrich nicht nur den Großteil ihrer härtesten Rivalinnen aus Deutschland, sondern auch starke internationale Athletinnen geschlagen. Und auch ohne Tempomacher unterbot die Deutsche Juniorenmeisterin die vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderte Qualifikationsnorm für die Hallen-Europameisterschaften von 4:15 Minuten deutlich.

Den halben Weg nach Gent, wo Ende Februar diese Titelkämpfe ausgetragen werden, hat Kathleen damit bereits hinter sich. Nun gilt es für sie, bei den Deutschen Meisterschaften am 12./13. Februar mit einem Medaillenrang das Ticket nach Gent endgültig zu lösen.

Als nächsten Start plant Kathleen Friedrich die Teilnahme beim Internationalen Meeting in Erfurt. Am 2. Februar wird sie dort über 800 Meter an den Start gehen.

(von Robert Schieferer)

24.01.2000

Kathleen Friedrich gewinnt Landesmeisterschaften souverän

Nur ein besseres Training waren die Sächsischen Landesmeisterschaften am vergangenen Wochenende für Kathleen Friedrich. In der heimischen Leichtatheltik-Halle des LAC Chemnitz begnügte sich die 22jährige damit, auf den letzten 400 Metern des 1.500 Meter-Laufs das Tempo zu erhöhen. Mit 4:24 Minuten sicherte sie sich ungefährdet die Landesmeisterschaft.

Titel Nummer zwei gab es über 800 Meter bei ähnlichem Rennverlauf. Lediglich in der Schlußrunde zeigte Kathleen ihr ganzes Können, als sie diesen 200-Meter-Abschnitt in schnellen 28 Sekunden zurücklegte und eine Endzeit von 2:11 Minuten erreichte.

„Ich habe diese Meisterschaften gut als Training genutzt“, so die Chemnitzerin, die die letzten drei Wochen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, und daher „nicht genau wußte, wo ich leistungsmäßig stehe.“

Am Mittwoch den 26. Januar hat Kathleen ihre erste große Bewährungsprobe: Beim internationalen Meeting in Halle/Saale will sie sich über 1.500 Meter gegen die mehrfache Deutsche Meisterin Sylvia Kühnemund behaupten und die Qualifikationsnorm für die Hallen-Europameisterschaften Ende Febuar in Gent unterbieten.

(von Robert Schieferer)

13.01.2000

Saisoneinstand nach Maß für Kathleen Friedrich

Mit ausgezeichneten 2:03,70 Minuten über 800 Meter eröffnete Kathleen Friedrich am vergangenen Mittwoch ihre Hallensaison des neuen Jahrtausends. In der heimischen Leichtathletik-Halle des LAC Chemnitz lief Kathleen dieses Rennen nicht nur aus dem vollen Training heraus, sondern auch ohne ernsthafte Konkurrenz. Ein Beweis, daß das harte Wintertraining bei der 22jährigen gut angeschlagen hat.

Bereits zum Jahresausklang am 23. Dezember hatte die Deutsche 1.500-Meter-Juniorenmeisterin einen ersten Leistungstest über 2.000 Meter absolviert, den sie nach 5:48 Minuten mit Bravour beendete.

Die kommenden Starts folgen nun im Wochenrhythmus – und mit ganz konkreten Zielvorgaben: „Am 15. Januar möchte ich in Chemnitz schon die Qualifikationsnorm für die Hallen-Europameisterschaften über 1.500 Meter schaffen.“ Die kontinentalen Titelkämpfe unter dem Dach, die Ende Februar im belgischen Gent ausgetragen werden, sind das erklärte Ziel von Kathleen Friedrich. 4:15 Minuten ist die vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderte Norm, aber diese Zeit allein garantiert noch keinen der drei Startplätze über 1.500 Meter in Gent. „Die Deutschen Meisterschaften am 12./13 Februar in Sindelfingen werden der entscheidende Wettkampf für die Nominierung sein.“

Um in Sindelfingen in Topform antreten zu können, bestreitet die Chemnitzerin in den nächsten Wochen noch einige internationale Meetings gegen hochkarätige Konkurrenz: Am 26. Januar wird sie in Halle/Saale die 1.500 Meter laufen, fünf Tage später voraussichtlich in Dortmund über die 800 Meter an den Start gehen.

Nach dem gelungenen Saisoneinstand kann Kathleen den weiteren Aufgaben gelassen und optimistisch entgegensehen.

(von Robert Schieferer)