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Internationales Meeting in Barcelona

Meissner und Ecker sichern Sydney

Grit Breuer läuft knapp an Olympianorm vorbei – Masterkova stark

25.07.00 (fc) Binnen von vier Tagen schaffte Hürdenläuferin Heike Meissner den Sprung nach Sydney. Ihrem Sieg von Chemnitz ließ sie in Barcelona einen zweiten Platz hinter ihrer Trainingskollegin Ulrike Urbansky (54,57 sec; persönliche Bestleistung) in 54,84 Sekunden folgen. Auch Stabhochspringer Danny Ecker hatte sich seine Wettkämpfe gut eingeteilt. Mit 5,80 Metern überholte er in der deutschen Jahresbestenliste Michael Stolle. Lars Börgeling (5,70 Meter) kann sich als vierter Stabhochspringer des DLV noch Hoffnungen auf ein Olympiaticket machen, wenn er bei den Deutschen Meisterschaften diese Höhe ein weiteres Mal meistert.

Grit Breuer meldete sich nach ihren Bandscheibenproblemen etwas überraschend in Barcelona als 400-Meter-Siegerin zurück. Aber wie schon zuvor in Nürnberg und Dortmund reichte es mit 51,10 Sekunden wieder nicht für die geforderte Norm. Den Erfolg des Springstein-Lagers rundete über 800 Meter Ivonne Teichmann ab, die ein couragiertes Rennen lief. Sie gewann das Rennen in 2:00,89 Minuten. Damit hatte sich der Trip der Trainingsgruppe nach Barcelona, was die Platzierungen betrifft, gelohnt. Die Olympiachance packte aber nur Heike Meissner beim Schopf, nachdem die schnelle Ulrike Urbansky bereits qualifiziert war.

Svetlana Masterkova (RUS) und Paula Radcliffe (GBR) kehrten über 1500 Meter nach längerer Abstinenz auf die Bahn zurück. Mit unterschiedlichem Erfolg. Während die Doppel-Olympiasiegerin von Atlanta das Rennen in exzellenten 4:02,78 Minuten gewann, wurde die Britin nur Elfte (4:11,45 min). Die deutschen Teilnehmerinnen Sylvia Kühnemund (4:09,27 min) und Luminita Zaituc (4:09,37 min) liefen ein weiteres Mal an der Olympianorm vorbei. Die Chemnitzerin Kathleen Friedrich stürzte nach gut 50 Sekunden und blieb damit vom Pech verfolgt, nachdem sie in Chemnitz die geforderten 4:06,50 Minuten nur hauchdünn verpasst hatte. Bei den Männern schlug der Portugiese Rui Silva (3:35,19 min) dem Spanier Andres Diaz (3:35,66 min) ein Schnippchen.

Inessa Kravets katapultierte sich im Weitsprung auf 7,10 Meter. Zu starker Rückenwind verhinderte aber, dass die Ukrainerin die Führung in der Weltjahresbestenliste übernahm. Weltmeisterin Niurka Montalvo (SPA) wurde Zweite mit 6,84 Metern. Ex-Weltmeister Wilson Boit Kipketer (KEN) siegte über 3000 Meter Hindernis in 8:12,64 Minuten. Der Deutsche Ralf Aßmus hatte keine Chance (8:37,10 min). Die Nigerianerin Glory Alozie bestach über 100 Meter Hürden mit 12,80 Sekunden. Emma George (AUS) kam im Stabhochsprung nicht über 4,31 Meter hinaus.

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