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Hallen-Meeting in Stockholm

Graf toppt eigene Weltjahresbestzeit

Mensah und Buschbaum schlagen sich unter Wert

17.02.00 (fc) Die riesige Stockholmer Globe Arena war die dritte Station der Ricoh-Tour. Dabei sorgte die Österreicherin Stephanie Graf wie schon in Gent für die herausragende Leistung mit einer Zeit von 1:58,43 Minuten über 800 Meter. Damit verbesserte sie ihre eigene Weltjahresbestzeit und untermauerte ihre Favoritenstellung auf den Hallen-EM-Titel in gut einer Woche. Von dem für Gent nominierten Athletenkreis des DLV stellten sich nur Amewu Mensah und Yvonne Buschbaum der Konkurrenz.

Mensah blieb mit einer Höhe von 1,82 Meter im Hochsprung unter ihren Möglichkeiten und landete nur auf dem achten Platz deutlich hinter der Siegerin Kajsa Bergqvist (1,95 m), die sich wie schon unter der Woche in Patra in sehr guter Form präsentierte.

Im Stabhochsprung gaben mit Anzhela Balakhonova und Vala Flosadottir (je 4,37 Meter) auch andere den Ton an. Yvonne Buschbaum landete noch hinter der aufstrebenden Österreicherin Doris Auer auf dem vierten Platz. Beide überquerten ebenso wie die Fünfte Janine Whitlock (GBR) 4,22 Meter.

Das österreichische 800-Meter-As Stephanie Graf wurde von Pacemakerin Helena Fuchsova zu einer Topleistung getrieben. Lange Zeit musste sie sich ihrer Verfolgerin Natalja Tsyganova erwehren, auf den letzten 200 Metern konnte Graf sich aber leicht distanzieren und lief erneut eine Bombenzeit (1:58,43 min).

Vjacheslav Voronin bekommt Konkurrenz. Auch im Hinblick auf Gent melden neben Martin Buss nun noch andere ihre Ambitionen an. So gewann in Schweden zwar der Weltjahresbeste, aber Staffan Strand klopfte mit ebenfalls 2,32 Meter lautstark an das Tor des Russen. Sergej Kljugin wurde Dritter und zeigte aufsteigende Tendenz (2,26 m).

Für ein Highlight wollte Wilson Kipketer mit einem Angriff auf seinen 1000-Meter-Weltrekord sorgen. Es blieb aber bei den Versuch, denn in 2:16,47 Minuten lag er mehr als eine Sekunde über seiner Zeit von Stuttgart. Für das Tempo hatte übrigens der Deutsche Mark Eplinius gesorgt.

Im Weitsprung der Frauen gab es durch Erica Johansson einen weiteren schwedischen Erfolg. Mit einer Weite von 6,69 Metern verwies sie die Brasilianerin Maurren Higa Maggi mit vier Zentimeter Vorsprung auf den zweiten Platz.

Der Algerier Ali Saidi-Sief ließ sich von der Anwesenheit eines Moses Kiptanui nicht beeindrucken und lief in 7:40,39 Minuten das 3000-Meter-Rennen locker nach Hause. Flott ging es auch über die halbe Distanz zur Sache. Hier war Rui Silva (POR) in 3:36,46 Minuten um eine halbe Sekunde schneller als der Ire Mark Carroll. 

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