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Auf Reha in Ostbayern:

Gebreselassie peilt Olympiasieg an

Der Äthiopier will nach Verletzung bald wieder trainieren

18.01.00 (fc) Nach dem Weltmeistertitel in Sevilla über 10.000 Meter ist es ruhig geworden um Ausnahmeathlet Haile Gebreselassie. Das hat seinen Grund. Eine langwierige Achillessehnenreizung hielt ihn vom Laufen ab. Nach mehreren vergeblichen Arztbesuchen war es der Münchner Promi-Doc Müller-Wohlfahrt, der Gebreselassie helfen konnte und ihn zu dem ebenfalls bekannten Physiotherapeuten Klaus Eder nach Donaustauf bei Regensburg auf Reha schickte.

Nun ist Haile Gebreselassie wieder schmerzfrei und möchte in rund drei Wochen in seiner Heimat das Training für ein Vierteljahr aufnehmen. Nach der langen Pause trotzt er vor Selbstvertrauen und Motivation. Spätestens im Sommer will sich das Aushängeschild der Äthiopier rechtzeitig zu den Sommerspielen in Sydney zurückmelden. Dabei ist der Olympiasieg nur eines seiner Ziele. Auch den ein oder anderen Weltrekord hat sich der ehrgeizige Sportler vorgenommen. In diesem Zusammenhang zählt er auf die Kompetenz seines Managers Jos Hermens, wenn es um die richtige Wettkampfplanung, die für ihn in diesem Jahr sicher wichtiger denn je sein wird, geht. Der Holländer hat für seinen Schützling schon einen Plan für das Aufbautraining in den nächsten Wochen bis zum möglichen Comeback zur Jahresmitte in Petto.

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