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Saison 2001

Mit neuen Reizen zum Erfolg

Hallenmeister Franek Haschke hofft auf Sommer ohne Verletzungen


05.04.01 (ki) Der Deutsche Hallenmeister über 1500 Meter, Franek Haschke vom LAC Quelle Fürth/München, nutzte den Dresdener Citylauf über 10 Kilometer zu einem Ausdauertest, den er als Neunter mit guten 29:17 Minuten abschloss. „Es läuft gut im Training,“ zeigte sich Haschke ganz gelöst. Der Umzug nach Dohma, einen kleinen Ort zwischen Dresden und der Tschechischen Republik, und das gemeinsame Training mit Wolfram Müller haben das Selbstvertrauen wieder hergestellt.

Vergessen sind die schweren Wochen der Saison 2000, wo es wegen Pfeifferschen Drüsenfieber gar nicht gut lief.  Die Veränderung im Training unter Klaus Müller lassen sich am besten an Wettkämpfen fest machen. Haschke hat seine Bandbreite von 800m bis 10 Kilometer ausgedehnt, nach dem er im Training mit Tatjana Natho auf den langen Strecken nicht so gut zurecht gekommen ist, obwohl er da mehr Kilometer „gemacht“ hat.

Auf seine Strecke für den Sommer angesprochen, meinte er auch ganz locker: „Alle.“ Was heißt, dass er von 800 Metern bis 5000 Metern laufen wird. „Die 1500 Meter werden jedoch die Hauptstrecke sein,“ legt er sich fest. Den ersten Start plant er Anfang Mai in Koblenz, wo er die 5000 Meter laufen wird – „so um 13:50 Minuten“ hat er schon klare Vorstellungen über die Zeit. Zunächst geht es zwei Wochen ins Trainingslager, nicht in den sonnigen Süden, sondern an die Ostsee nach Zinnowitz, wo sich auch Olympiasieger Nils Schumann auf die Saison vorbereitet hat.

Mit weniger Kilometer und weniger Trainingseinheiten zu besserer Leistung? Das kann nicht gehen, wird jeder Läufer aus eigener Erfahrung sagen. „Die Qualität wurde im Training deutlich gesteigert,“ deutet Haschke das entscheidende Kriterium der Leistungsentwicklung an. Dauerlauf mit einem Tempo von Anfang bis zum Ende, das gibt es nicht mehr. „Wir, das sind Franek Haschke und Wolfram Müller, laufen langsam an, am Ende wird geknüppelt,“ beschreibt Haschke einen normalen Dauerlauf. Trainer Klaus Müller ist oft mit dem Fahrrad dabei, um den Laufstiel zu kontrollieren. Rasenläufe gehören ebenso wie ein verstärktes Sprinttraining zu den Neuerungen im Training von Franek Haschke. Hiervon und durch verstärkte Dehnung und Kräftigung der Muskulatur in Verbindung mit drei Mal in der Woche Physiotherapie verspricht sich Haschke einiges für seine Leistung. „Verletzungen lassen sich dadurch besser vermeiden,“ ist er zuversichtlich, endlich eine Saison ohne Verletzung zu erleben. (Kiefner)

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