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Hamburg-Marathon

Alle Blutkontrollen negativ

Veranstaltungsmanager Wolfram Götz: „Saubere Athleten in Hamburg“


16.05.01 (fc/pm) Erstmals bei einer Laufveranstaltung wurden beim diesjährigen 16. Hansaplast Marathon Hamburg neben den anerkannten Urinkontrollen auch Blutkontrollen von den Top-Athleten genommen. Während Dr. Ortrud Hamannn mit der Durchführung der Urinkontrollen beauftragt wurde, wurden die Blutkontrollen von Dr. Helmut Pabst, der mit seiner Firma PWC GmbH seit 1994 für den DSB alle diesbezüglichen Trainingskontrollen durchgeführt hat und nun vermehrt auch Wettkampfkontrollen vornimmt, abgenommen. 

Es erfolgte im Institut für Dopinganalytik im thüringischen Kreischa die Untersuchung der Urinkontrollen nach der herkömmlichen Methode, anschließend wurden anhand der vorliegenden Blut-Proben die gleichen EPO-Tests durchgeführt wie bei den Olympischen Spielen in Sydney. „Alle untersuchten Dopingkontrollen waren negativ. Bei der Untersuchung der Blutkontrollen gab es keinen Nachweis eines EPO-Dopings“, so Prof. Müller, Leiter des Instituts in Kreischa.

Möglich wurden die Blutuntersuchungen in Hamburg erst, nachdem alle seitens des Veranstaltungsmanagers Wolfram Götz eingeladenen Spitzenathleten einer Blutabnahme vertraglich zugestimmt hatten. „Dank dieser Zustimmung konnten wir zunächst einmal ein deutliches Zeichen gegen Doping setzen und beweisen, dass die in Hamburg erzielten Weltklassezeiten von sauberen Athleten gelaufen worden sind“, erläutert Götz den Zweck der Blutkontrollen. Auch hoffe er, dass durch sein Handeln andere Veranstalter folgen und ebenfalls Blutkontrollen durchführen werden.

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