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Auch bei Verletzungen kann das Radfahren eine gute Möglichkeit sein, die Form für einige Wochen zu konservieren. Allerdings sollten sie einige Punkte beachten: 1.) Fahren sie am besten mit Sicherheitspedalen um einen runden Tritt und so eine möglichst gleichmäßige Belastung für die Muskulatur zu ermöglichen. 2.) Um eine ähnliche Trainingswirkung für das Herz–Kreislaufsystem zu erreichen, müsste man mindestens doppelt so lang wie bei einer Laufbelastung trainieren. 3.) Eine hohe Trittfrequenz und einen leichten Gang (geringer Widerstand) sind die besten Voraussetzungen für ein gutes Alternativtraining – sonst wird die Muskulatur dick und hart. Außerdem würde sonst eine nicht „laufspezifische“ Muskulatur trainiert. 4.) Die Herzfrequenz sollte etwas niedriger (10 bis 15 Schläge/Minute) sein als beim Laufen.

5.) Nach der Radbelastung sollten Sie auch jeden Fall etwas auslaufen gehen, um sich wieder an den Laufschritt zu gewöhnen. Bei diesem Auslaufen muss auch die Lauftechnik besonders acht gegeben werden.