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Paris-Marathon

Simon Biwott siegt im Sprint

Florence Barsosio komplettiert kenianischen Erfolg


08.04.01 (fc) Die kenianische Fraktion drückte dem Paris-Marathon ihren Stempel auf. Bei den Männern sorgten Simon Biwott, David Kirui und Fred Kiprop für einen Dreifach-Triumph, während im Frauen-Rennen Florence Barsosio und Ruth Kutol die vordersten Plätze belegten. Der Sieger, der auch den Berlin-Marathon im letzten Jahr gewonnen hatte, blieb mit 2:09:40 Stunden unter 2:10 Stunden. Ein neuer Streckenrekord fiel jedoch der Witterung zum Opfer.

27.000 Aktive hatten sich um 9 Uhr am Champs Elysées bei leichtem Regen und kühlen Temperaturen eingefunden. Bereits da war klar, dass die Kenianer Biwott und Kiprop versuchen würden, einen neuen Streckenrekord zu laufen. Bei den Frauen hatte die Chinesin Yingjie Sun kurzfristig am Samstag abgesagt, so dass auch hier die Kenianerinnen als Favoritinnen an den Start gingen, um später dieser Rolle gerecht zu werden.

Entsprechend formierten sich die Felder nach den ersten Kilometern. Zur Halbzeit hatten sich bei den Frauen Barsosio, Kutol und die Rumänin Tecuta in einer Zwischenzeit von 1:13:31 Stunden abgesetzt. Die Männer hatte ein heftiger Schauer etwas gebremst, so dass es auf eine Endzeit um 2:09 Stunden hindeutete (Split: 1:04:28 h). Bekila, Takei, Bagy und Ezzher konnten zu diesem Zeitpunkt den Kenianern noch Paroli bieten.

Nach 30 Kilometern lösten sich die beiden Kenianerinnen von der Rumänin und setzten sich auf den nächsten zehn Kilometern rund eine Minute ab. Auf der Zielgerade hatte Florence Barsosio die größeren Reserven und sprintete vor ihrer Landsfrau Ruth Kutol in 2:27:53 Stunden über die Ziellinie. Zu einem Sprintfinish war es vorher auch bei den Männern gekommen. David Kirui hatte sich wieder an Biwot und Kiprop herangekämpft, nachdem er zunächst schon abzufallen schien. Schließlich war es aber Fred Kiprop, der auf den entscheidenden Metern nicht mehr mithalten konnte. Zeitgleich in 2:09:40 Stunden überquerten Biwott und Kirui die Ziellinie, aber der Berlin-Marathon-Sieger des letzten Jahres hatte die Nase vorne und bewies damit ein weiteres Mal seine Qualitäten.

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