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Meeting in Pliezhausen

Hürden-As Goller startet in die Saison

Hürden-Bundestrainer Beck „vorsichtig optimistisch“ in WM-Sommer


10.05.01 (fc/pm) „Vorsichtig optimistisch“ äußert sich der seit Anfang des Jahres als hauptamtlicher Bundestrainer für den Bereich Hürden-Sprint verantwortliche Volker Beck (Bad Orb) über die Chancen der 400 Meter-Hürdenläufer. Vor drei Jahren war der Olympiasieger von Moskau 1980 angetreten, um die nach Harald Schmid und Edgar Itt entstandene Hürden-Misere zu beheben. Mit Thomas Goller (Bild) hat bereits einer der deutschen Athleten wieder den Anschluss an die Weltspitze herstellen können. 

„Durch zwei Verletzungen war Thomas nicht ganz in der Lage, sein Leistungsvermögen in Sydney komplett umzusetzen,“ so Becks Analyse. Dies soll im WM-Jahr 2001 gelingen. Weil nach dem dreiwöchigen Trainingslager in Stellenbosch (Südafrika) hierzulande das Wetter viel zu ungemütlich war, hängte Volker Beck in Albufeira (Portugal) gleich nochmals zehn Tage dran. „Wir haben viel im Schnelligkeits- und Kraftausdauer-Bereich gemacht,“ hofft Beck, die richtigen Grundlagen gelegt zu haben.

Am Sonntag hat Volker Beck seinen kompletten Kader (elf Läufer) ins schwäbische Pliezhausen (bei Stuttgart) beordet. „Dort bestreiten wir schon zum vierten Mal den Saisonauftakt,“ begründet der Bundestrainer. Beim „Läufermeeting der krummen Strecken“ (www.lac-pliezhausen.de) treten Goller & Co. in zwei Rennen über 300 Meter Hürden innerhalb von einer Stunde an.

Beck ist überzeugt: „Für uns ist dies ein idealer Saisoneinstieg.“ Seine Saison-Prognose fällt positiv aus: „Für Thomas Goller das WM-Finale in Edmonton, Christian Duma traue ich bei der U20-EM in Grosetto eine Medaille zu.“  Überhaupt sieht Beck in den jungen Läufern wie Duma oder Hackelbusch eine gute Basis, um die 400 Meter Hürden wieder ins positive Licht zu rücken.

von Ewald Walker

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