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Olympische Sommerspiele in Sydney

Die Besten

Die Steeple-Analyse der deutschen Olympia-Starter

01.10.00 (fc) Die deutsche Leichtathletik-Mannschaft blieb bei den Olympischen Spielen mit nur fünf Medaillen deutlich hinter dem Ergebnis der letzten Weltmeisterschaft in Sevilla, als es noch zwölfmal Edelmetall gegeben hatte, zurück. Der DLV selbst wollte sich am Ergebnis von den letzten Spielen in Atlanta (sieben Medaillen) orientieren. Was zunächst wie eine bescheidene Parole schien, zeichnete sich bereits nach wenigen Tagen als zu hohe Hürde ab. 

Die Besten
Heike Drechsler
„Dass 6,99 Meter für Gold reichen, hätte ich nicht gedacht“, sagte Heike Drechsler rückblickend auf den Weitsprung-Wettkampf. Als eine der Mitfavoritinnen gehandelt, hielt die 35jährige sowohl Fiona May (ITA), als auch Marion Jones (USA) mit exakt dieser Weite in Schach. Die beiden Mitkonkurrentinnen freuten sich mit der Deutschen und gratulierten herzlich, als sie freudestrahlend von der Ehrenrunde zurückkehrte und von den begeisterten Zuschauern gefeiert wurde. Heike Drechsler hatte nicht nur sportlich, sondern auch mit ihrem erfrischenden Auftreten überzeugt.

Nils Schumann
Bei einem Spurtrennen sollte er nicht chancenlos sein. Das war die allgemeine Einschätzung der Aussichten von Nils Schumann über 800 Meter. Zumindest in Deutschland. Es hatten ihn wohl nicht alle seiner Konkurrenten auf der Rechnung. Bei der Siegerehrung deutete der Zweite Wilson Kipketer dem Deutschen an, wie knapp es im Ziel war. Mit weit aufgerissenen Augen hatte der Europameister als Schnellster die Ziellinie überquert. Eine erfreuliche Überraschung. Die Entscheidung, im August auf die Starts bei den dotierten Meetings zu Gunsten eines letzten Formtests in Hamburg Anfang September zu verzichten und stattdessen das Training zu forcieren, hatte sich gelohnt.

Lars Riedel
Der Chemnitzer ist ein Garant für Medaillen. Diesmal war es Silber. „Mit Bronze in vier Jahren wäre meine Sammlung komplett“, scherzte Riedel. Er war zufrieden mit dem zweiten Platz. Einmal hatte er in diesem Jahr in Berlin den Weltjahresbesten Virgilius Alekna besiegt. In Sydney konnte er das nicht wiederholen. Aber ein weiteres Mal war es ihm nach Problemen im Jahresverlauf gelungen, rechtzeitig in Olympiaform zu kommen.

– Die kompletten Resultate finden Sie in unserer Ergebnisrubrik –

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