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Optus-Grand-Prix-Meeting in Sydney, Australien

Noah Ngeny bleibt über 1:45 Minuten

Irina Privalova hatte noch nicht allzu viel zu melden

13.02.00 (fc) Nur zwei Tage nach dem Meeting in Brisbane machte die australische Optus-Grand-Prix-Serie in der Olympiastadt Sydney Station. Bei dieser Gelegenheit stieg der kenianische Newcomer der letzten Saison, Noah Ngeny, über 800 Meter in die Saison ein. Ngeny, der schon seit mehreren Wochen in Australien trainiert, siegte zwar in 1:45,74 Minuten, hatte aber doch etwas Mühe mit dem Algerier Said-Guerni und dem Schweizer Bucher. 

Das 800-Meter-Rennen stand überhaupt im Zeichen der ausländischen Teilnehmer. Der erste Australier landete mit Kris McCarthy auf dem fünften Platz (1:47,21 min). Hinter Ngeny, Said-Guerni und Bucher platzierte sich der Kenianer David Kiptoo noch auf dem vierten Rang.

Mit Spannung war auch der erste Freiluft-Auftritt von Irina Privalova, die momentan ihre Hürden-Ambitionen abcheckt, erwartet worden. Über 100 Meter Hürden enttäuschte die Russin mit Platz drei in 13,89 Sekunden doch etwas. Bei ihrem zweiten Start über 100 Meter flach sah es kaum besser aus. Mit 11,83 Sekunden als Fünfte wird Privalova kaum zufrieden gewesen sein. Es siegte Melinda Gainsford-Taylor (11,48 sec) vor Chryste Gaines (USA; 11,58 sec). Die formstarke Gainsford-Taylor holte sich wie in Brisbane auch das höchste Preisgeld über 200 Meter (22,73 sec).

Die 21jährige Tamsyn Lewis, die in Brisbane die 400 Meter in einer neuen persönlichen Bestleistung gewonnen hatte, lief in 2:00,52 Minuten über ihre angestammte 800-Meter-Strecke gefährlich an die magischen zwei Minuten heran. Die Neuseeländerin Toni Hodgkinson wurde Zweite (2:01,38 min).

Sonia O’Sullivan ist wieder da. In Sydney gewann die Irin die 5000 Meter mühelos in 15:10,24 Minuten. Sandra Farmer-Patrick (Bild) hinkt hingegen über 400 Meter Hürden weit ihren alten Zeiten hinterher. Sie kam mit fast drei Sekunden Rückstand hinter Siegerin Jana Pittman (55,63 sec) ins Ziel.

Im Stabhochsprung nutzte die Argentinierin Alejandra Garcia die schwierigen, weil teilweise windigen Bedingungen zu einer Überraschung. Mit 4,30 Metern verwies sie das höhengleiche US-Girl Stacy Dragila und Emma George (4,15 m) auf die Plätze. Bei den Männern brachten nur zwei Springer gültige Versuche zustande. Paul Burgess (5,50 m) siegte vor Viktor Chistjakov (5,40 m).

In den restlichen Herren-Konkurrenzen gab es die erwarteten Favoritensiege. Der israelische Hochspringer Konstantin Matusevich übersprang 2,28 Meter. Shane Hair erreichte im Weitsprung windunterstützte 8,23 Meter. Eric Thomas (USA) gewann die 400 Meter Hürden (49,60) und der Kenianer David Lelei die 1500 Meter (3:39,21 min).

Die nächsten großen Wettkämpfe im Land der Kängurus stehen am 2. März in Melbourne (IAAF-Grand-Prix-II) und 8. März in Adelaide (Finale der Optus-Serie) auf dem Programm.

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