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Grand-Prix-I-Meeting in Rio de Janeiro

Fiona May glänzt bei Saisondebüt

Yelena Antonova dominiert Diskus – Spiegelburg Zweiter

14.05.00 (fc) Nach der Veranstaltung in Osaka war das Meeting in Rio de Janeiro das zweite Grand-Prix-Meeting des Wochenendes. Für die herausragende Leistung in Brasilien sorgte bei ihrem Saisondebüt die italienische Weitspringerin Fiona May mit einer Weltjahresbestleistung von 7,09 Metern. Als Zweite unterstrich Maurren Higa Maggi (BRA) mit 6,93 Metern, dass ihre Leistungen des Vorjahres keine Eintagsfliegen waren. Die Vize-Weltmeisterin aus Italien zeigte sich nach dem Wettkampf von ihrem Sieben-Meter-Satz überrascht und konnte sich einen Seitenhieb auf Marion Jones, die tags zuvor in Osaka im Weitsprung enttäuschte, nicht verkneifen. Sie hätte gut trainiert und wolle sich in Sydney den Olympiasieg holen, so May.

Fest in den Händen der Gastgeber waren die Sprintbewerbe der Männer. André Da Silva siegte über 100 Meter (10,35 sec), Claudinei Da Silva lief in 20,39 Sekunden über 200 Meter zu einem ungefährdeten Sieg. Vize-Weltmeister Sanderlei Parrela stand den beiden über 400 Meter in nichts nach (45,00 sec) und behielt gegenüber dem Jamaikaner Greg Haughton (45,44 sec) die Oberhand.

Der einzige deutsche Teilnehmer, Richard Spiegelburg, belegte im Stabhochsprung mit übersprungenen 5,40 Metern gemeinsam mit Lawrence Johnson (USA) den zweiten Rang. Der Sieg ging überlegen an Okkert Brits. Der Südafrikaner überquerte 5,80 Meter.

In einem gut besetzten Kugelstoßbewerb holte sich Kevin Toth (USA) die acht Grand-Prix-Punkte vor Burger Lambrechts (RSA). Mit 20,76 Metern konnte er im Fernduell die herausragende Leistung seines Landsmanns C.J. Hunter vom Vortag in Osaka (21,33 m) jedoch nicht überbieten.

Nach einer exzellenten Hallensaison setzte US-Girl Nanceen Perry über 100 Meter in Rio als Siegerin ihre Erfolgsserie fort und besiegte in 11,36 Sekunden knapp die Mexikanerin Liliana Allen und Merlene Frazer (JAM). Für einen jamaikanischen Sieg sorgte hingegen Sandie Richards über 400 Meter (51,44 sec). Die bemerkenswerteste Leistung neben Fiona May lieferte bei den Frauen jedoch im Diskuswerfen die WM-Siebte Yelena Antonova (UKR) ab, die in einem schwach besetzten Feld mit 66,67 Metern keine Mühe hatte!

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